Seniorenheim in Ostenland soll im November 2018 bezogen werden Richtkranz weht über Haus Joseph

Delbrück (WB/al). Seit Anfang Mai wird im Zentrum von Ostenland fleißig gebaut: Das Seniorenheim Haus Joseph entsteht an der Straße Auf der Bache. Mit dem Richtfest wurde nun ein wichtiges Etappenziel erreicht. Das Gebäude, das auch betreutes Wohnen ermöglicht, soll im November 2018 bezugsfertig sein.

Sind trotz schwieriger Wetterbedingungen optimistisch, dass das Haus Joseph bis November 2018 bezugsfertig ist (vorne von links): Franz Büser, Ulrich Horenkamp, Manfred Protte, Reinhard Thiele, Ulrich Renger und Nicole Fortmeier.
Sind trotz schwieriger Wetterbedingungen optimistisch, dass das Haus Joseph bis November 2018 bezugsfertig ist (vorne von links): Franz Büser, Ulrich Horenkamp, Manfred Protte, Reinhard Thiele, Ulrich Renger und Nicole Fortmeier. Foto: Axel Langer

Dabei gestalteten sich die Arbeiten für die Baufirmen schwierig. »Die Gründung des Gebäudes war sehr aufwendig, so dass wir da schon etwas Zeit verloren haben. Außerdem hat das Regenwetter der letzten Monate den Baufortschritt gebremst«, sagen die Initiatoren des Haus Joseph Reinhard Thiele, Ulrich Renger und Franz Büser. Sie sind aber trotzdem optimistisch, die vier Wochen Verzug wieder aufholen zu können. »Es ist wichtig, dass jetzt das Dach dicht wird und Anfang Januar die Fenster eingebaut werden«, hofft Reinhard Thiele darauf, dass das Gebäude bald winterfest ist.

Nach dreijähriger Vorplanung und einer Informationsveranstaltung im Juni 2016 konnten im Mai diesen Jahres die Arbeiten beginnen. Getragen wird des ehrgeizige Projekt von einer gemeinnützigen GmbH, die aus 198 Gesellschaftern besteht. Diese Gesellschafter halten jeweils Anteile im Wert von 500 Euro und haben ein Darlehen in Höhe von 4500 Euro zur Verfügung gestellt. So standen für das Gebäude, dass 1700 Quadratmeter Wohnfläche umfasst, rund eine Million Euro Eigenkapital zur Verfügung.

Das Haus Joseph wird 16 Pflegeplätze und zwölf Tagespflegeplätze bieten. Außerdem wird vom Schwester-Neria-Fonds ein Palliativzimmer eingerichtet. Hinzu kommen zehn Eigentumswohnungen, die betreutes Wohnen ermöglichen. »Hier war das Interesse so groß, das wir die Wohnungen verlosen mussten«, erläutert Reinhard Thiele. Alle Eigentumswohnungen sind verkauft und erste Anfragen nach Pflegeplätzen liegen ebenfalls schon vor. Als Pflegedienstleister wird »Daheim e.V.« das Gebäude anmieten und die Bewohner pflegen.

»Fast alle Arbeiten am Bau werden von Ostenländer Firmen ausgeführt. Die Unterstützung ist einfach grandios«, dankte Ulrich Renger. Besonders Pfarrer Daniel Jardzejewski begrüßte er zum Richtfest herzlich: »Sie haben großen Anteil, dass hier ein betreutes Wohnen entstehen kann.« Im Beisein von Architektin Nicole Fortmeier, Mitarbeitern der Baufirma und Nachbarn zogen Manfred Protte und Ulrich Horenkamp den Richtkranz hoch.

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