Russisches Ballettensemble begeistert mit »Nussknacker« in Delbrücker Stadthalle Traditionelles Märchen neu inszeniert

Delbrück (WB). Ein unerbittlicher Mäusekönig und ein tapferer Nussknacker liefern sich einen gnadenlosen Kampf. Inmitten des Szenarios Marie, die mit ihrer besonderen Gabe dem treuen Nussknacker zum Sieg verhilft.

Von Isabella Wünnerke
Das Ensemble unter der Leitung von Konstantin Iwanow verzauberte zahlreiche Besucher in der Delbrücker Stadthalle mit seiner Darbietung des Nussknackers.
Das Ensemble unter der Leitung von Konstantin Iwanow verzauberte zahlreiche Besucher in der Delbrücker Stadthalle mit seiner Darbietung des Nussknackers. Foto: Isabella Wünnerke

In der Stadthalle Delbrück lebte das Märchen von E.T.A. Hoffmann am Sonntag erneut auf. Die Ballettinszenierung des russischen Staatsballett unter der Leitung von Konstantin Iwanow begeisterte rund 150 Zuschauer. Darunter waren viele Familien, die den dritten Advent dazu nutzten, sich vom bekannten Klassiker unterhalten zu lassen.

Ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild und detailreiche Kostüme ließen die Vorstellung zum Genuss für Groß und Klein werden. Der Weihnachtsabend der Familie Stahlbaum markierte dabei den Beginn des musisch-tänzerischen Nachmittags. Unter den zahlreichen Gaben, derer sich die Kinder Stahlbaums erfreuen, befindet sich der sagenumwobene Nussknacker. Marie, die noch bei den Geschenken verweilt, während ihre Geschwister bereits schlafen, traut ihren Augen nicht, als diese plötzlich zum Leben erwachen und ihr Abenteuer beginnt.

Durch die schaurige Darstellung des Mausekönigs und die glanzvolle Inszenierung des Nussknackers entwickelte sich das Stück dann zunehmend zum Spiel der Kontraste.

Für seine tänzerischen Höchstleistungen wurde das Ensemble mit einem begeisterten Publikum belohnt. So ließen es sich die Zuschauer nicht nehmen, auch während der einzelnen Tänze kräftig zu applaudieren.

Die Darbietung des Nussknackers entführte das Publikum für anderthalb Stunden in eine märchenhafte Welt, in der Zauber und Realität Hand in Hand gingen.

Die malerische Kulisse, vereint mit klassischen Klängen, hüllte die Stadthalle in eine magische Atmosphäre, die erst wich, als sich der Vorhang schließlich schloss.

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