1,25 Kilometer langes Wegestück in Anreppen kostet 450.000 Euro Trampelpfad wird zum Radweg

Delbrück-Anreppen (WB/al). Mit einem offiziellen Scherenschnitt ging für viele Anreppener ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Entlang der Graf-Meerveldt-Straße verbindet nun ein 2,50 Meter breiter Radweg den Dorfkern mit der Wohnsiedlung Lester Berg.

Im Beisein einiger Anreppener wurde der 1,25 Kilometer lange Radweg entlang der Graf-Meerveldt-Straße offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei der Eröffnung der knapp 450.000 Euro teuren Maßnahme waren am Mittwochnachmittag Konrad Thiele, Projektverantwortlicher bei Straßen NRW (vorne von links), Delbrücks Fachbereichsleiter Bauen und Planen, Heinz Drüke, Lennard, Maja, Michael Rüngeler, Leiter des Kreisstraßenbauamts, Leon, Bürgermeister Werner Peitz, Heinz-Georg Dorenkamp für den Heimatverein und Planungsingenieur Dirk Löneke dabei.
Im Beisein einiger Anreppener wurde der 1,25 Kilometer lange Radweg entlang der Graf-Meerveldt-Straße offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei der Eröffnung der knapp 450.000 Euro teuren Maßnahme waren am Mittwochnachmittag Konrad Thiele, Projektverantwortlicher bei Straßen NRW (vorne von links), Delbrücks Fachbereichsleiter Bauen und Planen, Heinz Drüke, Lennard, Maja, Michael Rüngeler, Leiter des Kreisstraßenbauamts, Leon, Bürgermeister Werner Peitz, Heinz-Georg Dorenkamp für den Heimatverein und Planungsingenieur Dirk Löneke dabei. Foto: Axel Langer

Damit können Radfahrer und Fußgänger nun sicher zwischen den beiden Bereichen pendeln. Der Landesbetrieb Straßen NRW investierte knapp 450?000 Euro in den 1,25 Kilometer langen Radweg.

Vor rund 20 Jahren entstand die Idee eines Rad- und Fußweges entlang der Graf-Meerveldt-Straße. Im Laufe der Jahre war schon ein »Pättchen« entlang der Landstraße 815 entstanden. Nun ersetzt der Rad- und Fußweg zwischen Anreppener Straße und Doppheideweg den »Trampelpfad«. Zudem wurden zwei Busbuchten und eine Querungshilfe in Höhe des Kirchpatts neu gebaut. Die Übergänge und die neuen Busbuchten wurden barrierefrei gestaltet.

Im Frühjahr rückten die Baufirmen mit schwerem Gerät an. »Ich war beeindruckt, was hier an Erdbewegungen durchgeführt werden musste«, sagte Bürgermeister Werner Peitz bei der offiziellen Eröffnung. Peitz dankte den Anliegern, die im Sinne der Dorfgemeinschaft Grund und Boden abgegeben haben. Das gute Zusammenspiel der einzelnen Behörden und der Anwohner lobte Sven Koerner, Abteilungsleiter Planung bei Straßen NRW. Der Planer betonte, dass er auf einen schnellen Lückenschluss bis zur Bundesstraße 64 hoffe. »Uns stehen hier noch zwei Bauabschnitte über 2,8 Kilometer bevor«, so Koerner.

Michael Rüngeler, Leiter des Kreisstraßenbauamts, kündigte an, dass die im Bereich der Ortsdurchfahrt auf der Graf-Meerveldt-Straße bereits aufgezeichneten Schutzstreifen in den Herbstferien auch auf der Kreisstraße 5 aufgebracht werden. In Richtung Bentfeld sind diese Schutzstreifen bereits markiert. »Wir wollen so die Radfahrer besser ins Sichtfeld des Autofahrers bringen und werden dies in Richtung Delbrück nachholen, wenn die Schulbushaltestellen in den Ferien nicht angefahren werden«, kündigte Rüngeler weitere Maßnahmen an. In Richtung Delbrück wird dann zunächst die Fahrbahndecke erneuert und anschließend die Schutzstreifen aufgetragen.

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