Neues Gebäude an der Gesamtschule Büren ist fertig – Kosten auf fünf Millionen Euro reduziert
Oberstufe kann einziehen

Büren -

Das neue Oberstufengebäude an der Gesamtschule Büren ist fertig und kann bezogen werden. Helle Räume, pflegeleichte Materialien und frische Farben machten Lust aufs Lernen, teilt die Stadt Büren mit.

Montag, 12.04.2021, 02:16 Uhr aktualisiert: 12.04.2021, 14:44 Uhr
Lust aufs Lernen soll der neue naturwissenschaftliche Raum der Gesamtschule Büren machen: Im Bild (von links) Rüdiger Bocke (Vorsitzender Ausschuss für Familie, Bildung und Generationen), Marita Krause (Abteilungsleiterin Planen und Bauen), Clarissa Rehmann (Schulleiterin), Thomas Watzlawek (stellv. Schulleiter), Michael Strauß (Koordinator Oberstufe), Peter Salmen (Vorsitzender Ausschuss Bauen, Umwelt und Stadtplanung) sowie Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Foto: Stadt Büren

Ein Selbstlernzentrum, Pausenräume und ein Bis­trobereich unterstützten Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal in ihrem Schulalltag.

Highlight sei der naturwissenschaftliche Raum mit modernster Ausstattung. Die für den Fachunterricht erforderliche Strom- und Gasversorgung sei platzsparend in die Decke integriert und werde bei Bedarf ausgefahren. „Mit der Umsetzung dieser politischen Entscheidung, die Schullandschaft weiter auszubauen, setzt Büren einen weiteren Meilenstein“, ist Bürgermeister Burkhard Schwuchow erfreut, „Bildung ist wichtig und in Büren nehmen wir die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen sehr ernst. Das zeigt sich in diesem Projekt besonders deutlich.“

Seit dem Planungsbeginn in 2018 und seit Baubeginn in 2019 durchlief die Erstellung des Gebäudes mehrere Stufen. Im März wurde das Gebäude fertig und steht nun der Oberstufe zur Verfügung. Geplant war ein Kostenrahmen von 5,3 Millionen Euro, der nicht voll ausgeschöpft werden musste, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Durch planvolles Wirtschaften hätten 300.000 Euro eingespart werden können. „Für jeden Abschnitt wurden die jeweiligen Fristen und der Kostenrahmen eingehalten und sogar unterschritten“, teilt Marita Krause, Abteilungsleiterin Planen und Bauen, mit. Jetzt sei der Anbau fertig gestellt, die ersten Möbel sowie festinstallierte Anlagen seien bereits vorhanden.

Der neue Baukörper ist über ein multifunktionales Glasforum an das vorhandene Schulgebäude angeschlossen. Auf drei Etagen sind sieben Kursräume und zwei Großklassen mit je 130 Quadratmetern entstanden, die sich jeweils durch eine bewegliche Trennwand in zwei Räume unterteilen lassen. Das erhöhe die Flexibilität bei der Unterrichtseinteilung deutlich. Die Fachklasse für Biologie biete für den naturwissenschaftlichen Unterricht modernste Ausstattung und somit beste Voraussetzungen für fortschrittliche Lerneinheiten.

Die Gesamtschule Büren versteht sich als einen Ort, an dem neben dem Lernen auch die Wertschätzung und das Miteinander eine zentrale Rolle spielen, heißt es. So stünden den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe das Selbstlernzentrum und der Bistrobereich zum Lernen, Arbeiten und Erholen zur Verfügung. Durch das Selbstlernzentrum werde die Verantwortung für eigene Lernprozesse gefördert. Die Schülerinnen und Schüler werden darauf vorbereitet, sich eigenständig Inhalte zu erschließen und aktiv mit den zur Verfügung gestellten Materialien zu arbeiten. Begleitet wird dieses Angebot durch offene Sprechstunden.

Glücklich und erfreut zeigt sich auch die Führungsspitze der Gesamtschule mit Schulleiterin Clarissa Rehmann und Oberstufenkoordinator Michael Strauß. „Die Räume sind sehr gut an die moderne Ausformung des Schulbetriebs angepasst“, so Clarissa Rehmann. „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt uns so viel und tatkräftige Unterstützung hat zukommen lassen“, ist die Schulleiterin dankbar.

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