1,3 Millionen Euro fließen in Feuerwehrgerätehäuser im Kreis Paderborn
Ostergeschenk aus Düsseldorf

Büren/Paderborn/Lichtenau/Bad Wünnenberg -

Gleich fünf Förderbescheide für die Feuerwehren sind jetzt im Altkreis Büren eingetroffen. Ein weiterer geht nach Neuenbeken.

Donnerstag, 01.04.2021, 02:45 Uhr aktualisiert: 01.04.2021, 02:50 Uhr
Das stillgelegte Feuerwehrgerätehaus in Blankenrode. Für den Neubau gibt‘s jetzt eine Förderung vom Land NRW in Höhe von 250.000 Euro. Foto: Besim Mazhiqi

Wie CDU-Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer mitgeteilt hat, fließen von den 22,9 Millionen Euro, die das Land für Feuerwehrgerätehäuser bewilligt, allein 1,19 Millionen Euro in den Altkreis Büren.

Gleich doppelt jubeln darf Lichtenau. Jeweils die Maximalförderung von 250.000 Euro geht nach Blankenrode und nach Kleinenberg. Blankenrode bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus, in Kleinenberg wird das Feuerwehrhaus saniert.

Ein langgehegter Wunsch erfüllt sich auch in Salzkotten. Für den Neubau des Gerätehauses in Verlar steuert das Land ebenfalls die Maximalförderung von 250.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm bei.

Die Nachricht, dass auch für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Büren die Maximalsumme von 250.000 Euro zur Verfügung gestellt wird, erreichte Bürgermeister Burkhard Schwuchow im Urlaub, der den „Ostergruß aus Düsseldorf“ natürlich gut gebrauchen kann. Komplettiert wird der Förderreigen durch 119.000 Euro, die die Stadt Bad Wünnenberg für die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Leiberg bekommt.

Für die Sanierung des Neuenbekener Feuerwehrhauses bei der Verbesserung des Brandschutzes und der Sicherheit der Feuerwehrkameradschaft stellt das Land insgesamt 209.000 Euro zur Verfügung. „Neben dem Brandschutz engagiert sich der Löschzug Neuenbeken mit einer ganz aktiven Jugendarbeit in Jugendfeuerwehr, Kindergarten und Grundschule, oder in der Brauchtums- und Vereinsunterstützung. Daher freue ich mich ganz besonders über diese Entscheidung“, erklärt dazu der Unionspolitiker Daniel Sieveke.

„Ohne unsere Freiwilligen Feuerwehren würde viel auf dem Land nicht laufen. Die Städte und Gemeinden könnten hauptamtliche Feuerwehren gar nicht bezahlen. Das gibt den Kommunen im Paderborner Land den finanziellen Spielraum für andere Aufgaben. Deshalb wollen wir die vielen Ehrenamtler in Nordrhein-Westfalen bestmöglich unterstützen“, betont Bernhard Hoppe-Biermeyer.

Insgesamt 119 lokale Projekte in Nordrhein-Westfalen profitierten jetzt von dem Sonderprogramm zur Verbesserung des Brandschutzes. Einen solchen Sonderaufruf werde es auch 2022 geben, die Antragsfrist ende am 30. September dieses Jahres.

Über die Förderentscheidungen freut sich auch Marc Lürbke, Sprecher der FDP im Innenausschuss des Landtags: „Es ist klasse, dass der Kreis Paderborn nun aus dem Förderprogramm der NRW-Koalition zusätzlich mit insgesamt 1.328.000 Euro profitiert. Mit den Maßnahmen können wir den Brandschutz effektiver gestalten und verbessern. Gleichzeitig ist die Förderung auch ein Zeichen unseres Respekts für die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrleute.“

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