Baumpflanzaktion des Marktkauf-Betreibers Richard Hesse in Büren und Marsberg kann starten
Grünes Licht für grünes Projekt

Büren (WB/han) -

Der Anfang ist gemacht. Insgesamt 30.000 Bäume möchte der Bürener Unternehmer Richard Hesse in den kommenden Jahren in den Stadtgebieten Büren und Marsberg unter dem Dach seiner Stiftung „Naturfreunde“ pflanzen lassen.

Mittwoch, 06.01.2021, 03:00 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 11:26 Uhr
30.000 neue Bäume sollen unter dem Dach der Stiftung Naturfreunde gepflanzt werden. Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Initiator und Marktkauf-Betreiber Richard Hesse und Stadtförster Michael Wessel (von links) zeigen, wo sie im Revier Wiesung in Büren wachsen sollen.

Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Richard Hesse und Stadtförster Michael Wessel haben jetzt das Revier Wiesung oberhalb des Spielenwegs in der Bürener Kernstadt in Augenschein genommen, wo die ersten Pflanzungen geplant sind.

Dazu hat der Rat in seiner letzten Sitzung des vergangenen Jahres einer Kooperationsvereinbarung der Stadt mit Marktkauf-Betreiber Hesse zugestimmt.

Dessen Stiftung „Naturfreunde“, die von der Bezirksregierung Detmold anerkannt ist, übernimmt die Pflanzung der bis zu 30.000 Bäume. Anlass dieses Engagements seien die Folgen verheerender Naturkatastrophen vergangener Jahre durch Stürme, Trockenheit und den Borkenkäfer.

Hesse strebt die Einbindung der Bürger beispielsweise durch Baumpatenschaften an. Auch die örtlichen Schulen sollen profitieren, beispielsweise durch Unterrichtseinheiten in den heimischen Wäldern. Geplant ist auch, dieses ökologische Engagement über verschiedene Kanäle werblich zu nutzen.

Die Stadt Büren stellt der Stifung ein 25.500 Quadratmeter großes Flurstück etwa 700 Meter nordöstlich der Waldschule zur Verfügung. Die Fläche ist zurzeit komplett kahlgeschlagen, sodass dort ein Waldumbau ohnehin stattfinden muss.

Die Fläche bleibt im Eigentum der Stadt. Die Stadt übernimmt auch die Auswahl und Pflanzung der Bäume. Die Kosten für die Jungbäume übernimmt Hesse. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung läuft zunächst bis 31. Juli 2023.

„Wir unterstützen diese Aktion sehr gerne. Das Konzept ist wohlüberlegt und schafft Nutzen für alle“, ist Bürgermeister Burkhard Schwuchow überzeugt. Fachlich begleitet wird jeder Schritt von Stadtförster Michael Wessel.

Die Stiftung „Naturfreunde“ sagt zu, sich in den kommenden Jahren intensiv um die Waldflächen zu kümmern. Die Gebiete werden kontrolliert und die jungen Bäume freigeschnitten. So kommen den neuen Beständen Pflege und Aufmerksamkeit zu. Ein Schaukasten am Wegesrand wird den aktuellen Stand der Bepflanzung dokumentieren und außerdem die neuesten Informationen zu der Aktion bereithalten.

Die Unterstützung durch Verbraucher ist über ein Stempelsystem möglich. Bei den teilnehmenden regionalen Lieferanten erhält man für jeden Einkauf einen Stempel auf einer Karte. Die jeweils geltenden Angebote wechseln wöchentlich und werden auf einem Handzettel vorab angekündigt.

Marktkauf-Betreiber Hesse sagt verbindlich zu, für jeden einzelnen Stempel, der verteilt wird, einen Baum zu pflanzen. Wer zehn Stempel zusammen hat, darf sich freuen: Ein Baum wird mit dem Namen des Stempelsammlers versehen.

„Einzelhandel und Klimaschutz passen zusammen“, meint Hesse. „Wir hoffen, durch unseren innovativen und grünen Weg weitere Menschen motivieren zu können, die eigene Lebensweise am Klimaschutz auszurichten.“

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