Autofahrer auf der B7 bemerkt die Flammen und ruft die Feuerwehr an
Wieder Waldbrand in Marsberg

Marsberg (WB/vah). Die Feuerwehr in Marsberg musste in der Nacht zu Samstag erneut zu einem Waldbrand ausrücken. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es zwei größere Einsätze dieser Art gegeben , bei denen 2250 Quadratmeter Wald gelöscht wurden. Auch diesmal ist die Ursache für das Feuer zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

Samstag, 26.09.2020, 12:33 Uhr aktualisiert: 26.09.2020, 12:36 Uhr
Die Feuerwehr aus Marsberg musste in der Nacht zu Samstag zum dritten Mal innerhalb weniger Tage zu einem Waldbrand ausrücken. Die Polizei ermittelt. Foto: Feuerwehr Marsberg

In der Nacht zu Samstag standen gegen 1.30 Uhr etwa 100 Quadratmeter Boden und Festholz in der Nähe von Obermarsberg in Flammen. Die Löschgruppe Obermarsberg und den Löschzug Marsberg waren im Einsatz. Auf einem Wirtschaftsweg im Priesterberg (in Nähe der Skihütte; Lange Ricke) war ein Stoß Baumstämme in Flammen aufgegangen, berichtet die Feuerwehr.

Ein Autofahrer hatte von der B7 aus den Feuerschein bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Dieser Zeuge und ein weiterer Autofahrer wiesen die anrückenden Feuerwehren auch ein.

An der Einsatzstelle wurde von dem zuerst eintreffenden Fahrzeug aus Obermarsberg ein Löschangriff vorgenommen. Das habe einen schnellen Erfolg gehabt, das Feuer habe eingedämmt und zügig unter Kontrolle gebracht werden können, berichtet die Feuerwehr in einer Pressemeldung.

Die Löschwasserversorgung wurde aus einem naheliegenden Fischteich sichergestellt, ferner standen die beiden Marsberger Löschfahrzeuge mit ihrem Löschwasservorrat bereit. Zwar war der Flächenbrand schnell gelöscht, als erschwerend habe sich aber herausgestellt, dass die Flammen bereits unter einen Stoß gelagerte Baumstämme gezogen und darauf übergegangen waren. Um auch diesen abzulöschen, mussten die Baumstämme mit Motorsägen zerkleinert und auseinandergezogen werden. Erst dann sei es möglich gewesen, die Stämme und den darunter liegenden Boden komplett abzulöschen.

Knapp 30 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Klaus Rosenkranz aus Obermarsberg mehrere Stunden im Einsatz.

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