Neue Bad Wünnenberger Partei schickt auch eine Bürgermeisterkandidatin ins Rennen
Grüne wollen in den Stadtrat

Bad Wünnenberg (WB/bw). „Wünnenberg muss Grün werden“ – mit diesem Vorsatz treten Vorstand und Mitglieder der Partei Bündnis 90/Die Grünen Bad Wünnenberg nach ihrer Gründung im Januar nun unter der Leitung des Vorstandstands-Duos Dr. Mathia Dubberke und Michael Hahn zur Kommunalwahl im September an. Um das Bürgermeisteramt wird sich Nadine Dubberke bewerben.

Sonntag, 05.07.2020, 15:06 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 15:08 Uhr
Stefan Loer, Jana Laufkötter, Michael Hahn (stellvertretender Vorsitzender), Bürgermeisterkandidatin Nadine Dubberke, Landrats-Kandidatin Norika Creuzmann und die Vorsitzende Dr. Mathia Dubberke (von links) wollen grüne Politik auch im Bad Wünnenberger Stadtrat. Foto: Wieskotten

Unter dem Leitgedanken „Es gibt keinen Planeten B“ möchten Die Grünen im Stadtrat Verantwortung für die Entwicklung der Kurstadt übernehmen. Dabei will die Partei ihre Politik unter die vier Gesichtspunkte Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Gleichstellung und Transparenz stellen. So sei für Nachhaltigkeit und Regionalität der Schutz der Umwelt und ihrer Ressourcen dringend erforderlich, meinen die Grünen.

Runder Tisch mit Landwirten

Sie plädieren für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft, die Tiere respektvoll behandelt, das Klima schützt, den Landwirten Wertschätzung entgegenbringt und deren Lebensunterhalt sichert. Auch den Landschaftsschutz und die Wasserqualität wollen die Grünen in den Fokus stellen. Sauberes Trinkwasser sei das wichtigste Lebensmittel. Pestizide, Antibiotika-Rückstände, Gülle und mehr gefährdeten die Gesundheit und zerstören die Umwelt, so die neue Bad Wünnenberger Partei.

Ein runder Tisch mit den örtlichen Landwirten soll der Frage nachgehen, wie die neue Düngeverordnung umgesetzt werden kann. Auch Dürreschäden in den Wäldern und der sinkende Grundwasserspiegel müssten dringend politisch erarbeitet werden, hieß es bei der Kandidatenaufstellung.

Die Besetzung der Wahlbezirke: Bleiwäsche: Elisabeth Drolshagen; Fürstenberg: Hans-Erhard Drolshagen, Kerstin Blumenau, Monika Raeder und Michael Hahn; Haaren: Michael Hannes, Susanne Hannes und Gerhard Scharfen; Helmern: Beate Müller; Leiberg: Elisabeth Niedernhöfer und Jana Laufkötter; Bad Wünnenberg: Sonja Leggatt, Dr. Matthia Dubberke, Nadine Dubberke, Anita Veith und Stefan Loer.

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