Gewerbegebiet Ruhnenpöstchen II wird erschlossen
Büren stärkt die Wirtschaft

Büren (WB). Um erfolgreich wachsen zu können, brauchen Unternehmen ein geeignetes und bezahlbares Flächenangebot. Die Stadt Büren will mit der Erschließung eines neuen Gewerbegebiets die heimische Wirtschaft weiter stärken: Die Tiefbauarbeiten zur Erschließung des 16.000 Quadratmeter großen Areals „Ruhnenpöstchen II“ im Bereich Brenkener Straße/Haarener Straße haben begonnen.

Mittwoch, 03.06.2020, 08:00 Uhr
Weitere Stärkung des Bürener Wirtschaftsstandorts: Am Ruhnenpöstchen informieren sich Ralf Schmidt (Abteilungsleiter Infrastruktur), Peter Salmen (Vorsitzender des Bauausschusses) und Bürgermeister Burkhard Schwuchow (v.l.) über den Start der Bauarbeiten. Das neue Gewerbegebiet umfasst ein 16.000 Quadratmeter großes Areal.

Die Fläche ist als eingeschränktes Gewerbegebiet mit dem Ziel deklariert, dort besonders mittelständische Gewerbebetriebe mit Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäuden anzusiedeln.

„Die Verfügbarkeit freier Flächen ist wichtig für die Sicherung und Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts, denn durch sie können bereits angesiedelte Unternehmen expandieren und neue Unternehmen angelockt werden“, betont Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Die noch zu vermessenden Teilflächen sind daher auch für das heimische Handwerk und handwerksnahe Dienstleister besonders geeignet.

Die Gesamtkosten für die Erschließung und Planung belaufen sich auf mehr als 250.000 Euro. Die künftigen Bauherren erhalten am Ruhnenpöstchen einen entsprechenden Gestaltungsspielraum und das zu entwickelnde Gewerbegebiet bietet Platz für die unterschiedlichsten Anforderungen der jeweiligen anzusiedelnden gewerblichen Betriebe.

Gute Anbindung

„Durch seine gute Anbindung bietet das Areal viele Potenziale für Unternehmer“, weiß Peter Salmen als Vorsitzender des Bauausschusses. Durch das vorhandene Straßennetz ist das Gebiet bereits über die Brenkener Straße und die Haarener Straße erschlossen. Ausgehend von der Haarener Straße führt künftig eine 7,5 Meter breite Stichstraße in Richtung Nordwesten und endet in einem für Lastkraftwagen konzipierten Wendehammer. Durch einen Fuß- und Radweg wird die neue Erschließungsstraße zusätzlich an den bereits bestehenden Parkplatz angebunden.

Die überörtliche Anbindung erfolgt über die L754 und die B480 in Richtung Osten an die A33 und A44 am Kreuz Wünnenberg-Haaren oder vom Ortskern Büren aus zur A44-Auffahrt Geseke.

Abteilungsleiter Ralf Schmidt von der Stadt Büren erklärt: „Ziel der Planung ist die Ansiedlung von kleinteiligen Gewerbebetrieben ohne Betriebsleiterwohnungen. Die Fläche ist sowohl topografisch als auch wegen der vorhandenen gewerblichen Bebauung in der Umgebung für kleinteiliges Gewerbe bestens geeignet. In direkter Nachbarschaft befinden sich bereits gestandene heimische Unternehmen wie das Autohaus Köchling, das Bestattungshaus Sauerbier oder der Heizungs- und Sanitärbetrieb Seck. Mit dem Bebauungsplan erhält Büren an dieser Stelle ein neues repräsentatives Ortseingangsbild.“

Bauarbeiten laufen

Seit dem 25. Mai laufen im Bereich zwischen der Brenkener Straße und der Haarener Straße die Erschließungsarbeiten, Straßenbau-, Kanalisations- und Wasserversorgungsarbeiten durch die Stadt Büren. In den vorgenannten Bereichen ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Die Entscheidung zur Vergabe einer Gewerbefläche trifft der Rat der Stadt Büren: Fragen zur Unternehmensansiedlung beantwortet Wirtschaftsförderer Michael Kubat (Tel. 02951/970144; E-Mail: kubat@bueren.de).

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