Bürgerstiftung Büren finanziert Seilpyramide für Almeauen-Spielplatz
Wiedereröffnung mit Geschenk

Büren (WB/han). Wo bisher rot-weißes Flatterband wehte, ist jetzt endlich wieder fröhliches Kreischen und Lachen von Kinderstimmen zu hören: Seit Donnerstag dürfen in Nordrhein-Westfalen unter Auflagen die Spielplätze wieder genutzt werden. In der Bürener Almeau dürfen sich die Jungen und Mädchen dabei sogar auf eine neue Attraktion freuen. Möglich gemacht hat das die Bürgerstiftung Büren.

Freitag, 08.05.2020, 09:00 Uhr
Neue Freude am Spielspaß in den Almeauen: Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow (rechts), Bärbel Olfermann (Bürener Bürgerstiftung), Ortsvorsteher Wigbert Löper und Erik Alexander Hammerst­ström, 6 Jahre alt und fröhlicher Nutzer von Spielplätzen.

Die neue Seilpyramide, die in der Almeaue zum Klettern einlädt, ist eine Spende der Bürgerstiftung, die die Mitarbeiter der Stadt jetzt aufgestellt haben. Die Wiedereröffnung der Spielplätze wurde von vielen Kinder und Eltern sehnlichst erwartet. Nach Wochen der Sperrung hat sich vor allem bei den jüngeren Mitbürgern ein großer Bewegungsdrang aufgestaut.

„Es ist eine große Erleichterung für alle, dass die Kinder wieder auf die Plätze dürfen“, sagt Bürgermeister Burkhard Schwuchow. „Dank der großzügigen Spende der Bürgerstiftung haben wir als zusätzliche Freude jetzt diese wunderbare Seilpyramide.“

Ende März konnte das Team des Bauhofs unter Leitung von Andreas Piel mit dem Aufbau der Seilpyramide beginnen. „Sie ist ein Geschenk der Bürgerstiftung an alle Kinder der Stadt. Sie komplettiert die Spiellandschaft in den Almeauen und soll Spaß und Freude an Bewegung wecken. Eine tolle Aussicht nach so vielen Wochen Spielplatzabstinenz“, meint auch Bärbel Olfermann, Vorsitzende der Bürgerstiftung.

In fast drei Jahren 21.000 Euro angespart

Die Bürgerstiftung Büren hatte fast drei Jahre Stiftungsmittel und Spenden für die Anschaffung der Seilpyramide angespart. Der Rat stimmte der Neuanschaffung zu. „Insgesamt ist eine stolze Summe von mehr als 21.000 Euro zusammen gekommen“, freut sich auch Wigbert Löper, Ortsvorsteher der Bürener Kernstadt. „Nun können die Kinder hier wieder toben, denn das Spielen auf den Spielplätzen ist jetzt wieder erlaubt.“

In den vergangenen Jahren förderte die Bürgerstiftung gleich durch mehrere Mitmachprojekte die von der Stadt Büren initiierte Umgestaltung der Almeauen. So entstanden unter anderem eine Mountainbikestrecke, eine Volleyballfläche, ein Streetballfeld und der Barfußweg. Auch eine sogenannte Tibet-Hängebrücke wurde angeschafft.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Eltern und Aufsichtspersonen, darauf zu achten, den Mindestabstand von anderthalb Metern auf den städtischen Spielplätzen einzuhalten. „Wir raten dringend dazu, zu volle Spielplätze zu meiden und nach dem Spielen darauf zu achten, sich gründlich die Hände zu waschen“, betont Bürens Ordnungsamtsleiter Manuel Krenz.

Die Spielplätze werden weiterhin kontrolliert, um unangemessene Versammlungen zu unterbinden. Auch bleiben die nahegelegenen WC-Anlagen bis auf Weiteres geschlossen.

Zu den Auflagen – nicht nur in Büren – gehört auch, dass Kinder die Spielplätze zurzeit nur in Begleitung von erwachsenen Aufsichtspersonen nutzen dürfen. Vielerorts sind Obergrenzen festgelegt worden, wie viele Personen sich maximal auf dem Platz aufhalten dürfen. Plakate geben Auskunft darüber.

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