Dekanat Büren-Delbrück gibt Überblick für die einzelnen Pastoralverbünde
Am Wochenende finden wieder Messen statt

Büren/Delbrück/Hövelhof/Lichtenau/Salzkotten/Bad Wünnenberg (WB/mobl). Im Dekanat Büren-Delbrück werden vom kommenden Wochenende, 9./10. Mai, an wieder katholische Gottesdienste gefeiert. Das Dekanat hat eine Übersicht für die einzelnen Pastoralverbünde zusammengestellt.

Dienstag, 05.05.2020, 11:16 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 11:20 Uhr
In einigen Kirchen des Dekanats Büren-Delbrück, hier die Kirche in Ostenland, werden am Wochenende wieder Gottesdienste stattfinden. Foto: Wortart/Thöring

Seit dem 1. Mai sind öffentliche Gottesdienste wieder möglich. Die Pastoralverbünde im Dekanat Büren-Delbrück hatten sich jedoch auf eine sorgfältige Vorbereitung verständigt und den Starttermin verschoben.

Konzepte mit den Ordnungsämtern erarbeitet

Zunächst erarbeiteten sie mit den Verantwortlichen vor Ort und den kommunalen Ordnungsämtern abgesprochene Konzepte für Gottesdienstbesucher, Zelebranten, liturgische Dienste, einen Empfangs- und Ordnungsdienst und Küster. Ein aufwändiges Verfahren, um ein Maximum an Sicherheit und ein Minimum an Einschränkungen für alle zu gewährleisten. Unter anderem werden die Gottesdienste nach der Anweisung des Erzbischöflichen Generalvikariates ohne Gesang gefeiert. Es wird empfohlen, eine Nase-Mund-Maske zu tragen. Menschen mit Erkältungssymptomen sowie Angehörige einer Risikogruppe werden gebeten, sich auf die Mitfeier von Gottesdienstübertragungen im Fernsehen und im Internet zu beschränken.

Am Samstag/Sonntag, 9./10. Mai, wird im Dekanat mit den ersten öffentlichen Gottesdiensten begonnen. Dabei erfolgt der Einstieg mit reduzierter Gottesdienstordnung in bestimmten Kirchen. Dazu gibt es in den einzelnen Pastoralverbünden unterschiedliche Regelungen:

Pastoralverbund Büren

Begonnen wird am kommenden Sonntag in den beiden Bürener Kirchen, der Pfarrkirche St. Nikolaus und der Jesuitenkirche, mit insgesamt vier Gottesdiensten (Pfarrkirche St. Nikolaus (66 Plätze): Samstag, 17 Uhr, Sonntag 8.30 und 11 Uhr; Jesuitenkirche (95 Plätze): Sonntag 18 Uhr) sowie in der St. Kilian-Pfarrkirche in Brenken (40 Plätze) (Sonntag: 10.30 Uhr).

„Nach und nach werden die einzelnen Gemeinden unseres Pastoralverbundes ebenfalls in den gewohnten Ablauf finden“, so Pfarrer Peter Gede im Vorwort der aktuellen Pfarrnachrichten, die ab Ende dieser Woche in den Kirchen zur Mitnahme ausliegen und auf der Homepage www.pv-bueren.de zum Download zur Verfügung stehen. Um in dieser Zeit der Wiederaufnahmen der Gottesdienste bestmöglich zu informieren und auf die örtlichen Gegebenheiten schnellstmöglich hinzuweisen, erscheinen die Pfarrnachrichten vorübergehend wöchentlich statt wie gewohnt vierzehntägig. Zudem bietet der Pastoralverbund Büren einen neuen Service: In den letzten Wochen, in denen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden durften, hat das Pastoralteam über „Kirche zu Hause“ Kontakt gehalten.

Über einen Link auf der Homepage (www.pv-bueren.de) erfolgt die Anmeldung dazu. Zudem weist Pfarrer Peter Gede auf die Licht-Blick-Kirche in Wewelsburg hin. „Sie ist zu einem wahren Zufluchtsort für zahlreiche Menschen ist in diesen Wochen geworden.“ Die Besucher verweilen einzeln in den Bänken, rufen über einen Monitor unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften Licht-Blick-Meditationen ab, die die Seele stärken. Das Team der „Licht-Blick-Kirche“ reagiert mit den Andachten immer auf aktuelle Geschehnisse – so ist neben dem „Osterspaziergang“ der „Corona-Licht-Blick“ aktuell der Favorit bei der Auswahl der Meditationen. Die Licht-Blick-Kirche St. Jodokus ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Teilnehmen darf jedoch nur, wer sich hierfür angemeldet hat.

Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof

Für den Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof wird „der Betrieb“ zunächst nur in den vier größten Kirchen aufgenommen: Delbrück, Ostenland, Westenholz und Hövelhof. „Hier können wir die größte Anzahl an Besuchern zulassen“, führt Pfarrer Bernd Haase aus. Dabei können in Delbrück 69 Besucher, in Ostenland 76 Besucher, in Westenholz 56 und in Hövelhof 90 Besucher den Gottesdienst mitfeiern. Wer am Gottesdienst teilnehmen möchte, muss sich vorab namentlich für den folgenden Sonntag anmelden. Entweder im Pfarrbüro Delbrück bis Donnerstag, 18 Uhr (Telefon 05250/53212) oder in Hövelhof mittwochs von 9 bis 11 Uhr oder donnerstags von 15 bis 18 Uhr (05257/930481). Auch per E-Mail können Anmeldungen unter info@pv-delbrueck-hoevelhof.de entgegengenommen werden, die bis Donnerstag, 18 Uhr, eingehen.

Gefeiert werden zunächst acht Sonntagsmessen: eine Vorabendmesse um 17 Uhr in Delbrück und Hövelhof, eine Vorabendmesse in Ostenland und Westenholz um 18.30 Uhr, eine Frühmesse um 7.30 Uhr in Ostenland, das Hochamt um 9 Uhr in Westenholz sowie das Hochamt um 10.30 Uhr in Delbrück und Hövelhof. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird über einen Empfangs- und Ordnungsdienst geregelt. Aufgrund der dabei gemachten Erfahrungen und der dann aktuellen gesetzlichen Regelungen werden weitere Gottesdienste, in weiteren Kirchen und auch an Werktagen geplant. Nähere Informationen finden sich auch in einem Info-Brief, der ab Ende der Woche zum Mitnehmen in den Kirchen bereit liegt und auf den Homepages www.pv-delbrueck.de und www.pv-hoevelhof.de zu finden sein wird.

Pastoralverbund Salzkotten

Im Pastoralverbund Salzkotten werden ab Sonntag, 10. Mai, wieder gemeinsame katholische Gottesdienste gefeiert. In zunächst vier Kirchen sind die Gläubigen dazu eingeladen. Diese Kirchen wurden ausgewählt, weil dort die Abstandsregeln gut umgesetzt werden können.

In St. Laurentius in Thüle wird um 9 Uhr ein Wortgottesdienst gefeiert. Dort sind 46 Einzelplätze vorgesehen. In St. Phillipp Neri in Holsen ist um 9 Uhr eine hl. Messe, 22 Einzelplätze stehen zur Verfügung. Ebenfalls eine hl. Messe wird um 10.30 Uhr in St. Matthäus Niederntudorf gefeiert, die Kirche bietet 52 Plätze. In St. Marien in Salzkotten ist um 11 Uhr ein Wortgottesdienst, dort werden bis zu 36 Einzelplätze markiert.

Die Gottesdienste werden nach der Anweisung des Erzbischöflichen Generalvikariates ohne Gesang gefeiert. Familien, die miteinander einen Gottesdienst mitfeiern wollen, können zusammen sitzen.

Alle, die zu einem Gottesdienst kommen möchten, müssen sich zwingend dazu anmelden. Die Anmeldung geschieht ausschließlich telefonisch im gemeinsamen Pfarrbüro (05258/9759600). Man muss sich für jeden einzelnen Gottesdienst anmelden. Es gibt ein Empfangsdienst an den Kirchen, er übt das Hausrecht aus. Vor, während und nach den Gottesdiensten muss überall auf Abstand geachtet werden und es dürfen sich keine Grüppchen bilden. Der Empfangsdienst leitet ausschließlich die angemeldeten Mitfeiernden zu markierten Plätzen.

 

 

 

 

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