Nach 20 Monaten sind die Baumaßnahmen abgeschlossen Freie Fahrt in Steinhausen

Büren (WB). »Wir danken allen Anliegern für ihre Geduld«, betonen Landrat Manfred Müller und Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Schließlich hat die ohnehin schon umfangreiche gemeinsame Baumaßnahme an der Ortsdurchfahrt Steinhausen fünf Monate länger gedauert als geplant. Aber die beiden sind sich sicher: Es hat sich gelohnt! »Das Ergebnis ist eine Ortsdurchfahrt, die sicherer, schöner und zukunftsfähig ist.«

Kreistagsmitglied Hans-Bernd Janzen, Bauunternehmer Hartwig Montag mit Tochter, Landrat Manfred Müller, Bürgermeister Burkhard Schwuchow sowie Christoph Schön, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Bau und Verkehr (hinter der Barke von links) und die Kreistagsmitglieder Bernhard Wißing, Friedhelm Kaup (von links) sowie Anwohner bei der offiziellen Verkehrsfreigabe in Steinhausen.
Kreistagsmitglied Hans-Bernd Janzen, Bauunternehmer Hartwig Montag mit Tochter, Landrat Manfred Müller, Bürgermeister Burkhard Schwuchow sowie Christoph Schön, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Bau und Verkehr (hinter der Barke von links) und die Kreistagsmitglieder Bernhard Wißing, Friedhelm Kaup (von links) sowie Anwohner bei der offiziellen Verkehrsfreigabe in Steinhausen.

2,63 Millionen Euro haben Stadt und Kreis in die Ortsdurchfahrt Steinhausen investiert, wobei der Kostenanteil der Stadt 380.000 Euro beträgt. Die Kreisstraße 19 (Bürener beziehungsweise Geseker Straße) wurde von 7,50 auf 5,50 Meter verengt: Auf einer schmaleren Straße senken Autofahrer das Tempo und fahren vorsichtiger. Auch wurden die Busbuchten aufgegeben, sodass die Verkehrsteilnehmer hinter dem haltenden Bus warten müssen. Damit erhöhe sich die Sicherheit für die aussteigenden Fahrgäste.

Wasserleitungen und Regenwasserkanäle werden erneuert

Zusätzlich wurde die Einmündung der Eringfelder Straße (K 50) in die Bürener beziehungsweise Geseker Straße (K 19) zurück- oder enger gebaut. Auch diese Maßnahme führe zu mehr Sicherheit, da abbiegende Autofahrer an der Kreuzung langsamer fahren oder anhalten müssen. Der durch die Verengung gewonnene zwei Meter breite Steifen wurde begrünt und mit 120 Bäumen (Säulenbuchen, Säulenahorn, Zierkirche und Säulenamberbäume) bepflanzt.

Die Stadt Büren nutzte die Sanierungsarbeiten des Kreises, um punktuell Wasserleitungen und Regenwasserkanäle zu erneuern. Leerrohre für Glaserfaserleitungen wurden verlegt. »Hier wurde vorausschauend der Grundstein für die Versorgung mit schnellem Internet gelegt«, so Bürgermeister Schwuchow. Dass die Baumaßnahme länger gedauert hat, lag an dem felsigen Untergrund und an Schwierigkeiten bei der Verlegung der Versorgungsleitungen. »Diese mit Abstand größte Baumaßnahme bringt einen großen Gewinn für Büren und seine Bürger, und als zuständiger Kreisfachausschuss haben wir die Arbeiten in guter, interfraktioneller Zusammenarbeit stets intensiv begleitet«, sagt Christoph Schön, Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft, Bau und Verkehr des Kreises Paderborn.

Die Sanierungsarbeiten hatten im März 2018 begonnen.

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