Schüler aus Spanien und Litauen zu Gast am Mauritius-Gymnasium Grenzenlose Gastfreundschaft

Büren (WB/eB). Schüler aus Girona in Spanien und Ignalina in Litauen waren jetzt eine Woche zu Gast am Bürener Mauritius-Gymnasium. Der Austausch kam durch das EU-Bildungsprojekt Erasmus und dem trinationalen Schulprojekt »beyond limits« zustande.

Schüler des Bürener Mauritius-Gymnasiums hatten jetzt im Rahmen des EU-Bildungsprojekts Erasmus eine Woche lang Jugendliche aus Spanien und Litauen zu Gast.
Schüler des Bürener Mauritius-Gymnasiums hatten jetzt im Rahmen des EU-Bildungsprojekts Erasmus eine Woche lang Jugendliche aus Spanien und Litauen zu Gast. Foto: Johannes Büttner

»Erasmus« ist ein Programm für Bildung, Jugend und Sport, für das die EU 14,8 Milliarden Euro bereitgestellt hat. Ziel ist es, die Kompetenz und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranzubringen.

Bei dem Projekt »beyond limits«, mit dem sich während der Austauschwoche insgesamt 64 Schüler und Lehrer aus Girona, Ignalina und Büren beschäftigten, ging es um das Thema »Soziale und nationale Grenzen«. Mittels einer fiktiven Zeitmaschine ging es dabei zurück in die Zeit des vorigen Jahrhunderts, und man versuchte herauszufinden, wie man früher in den verschiedenen Ländern gelebt hat. Personen aus dieser Zeit wurden befragt, die Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertet.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Ziel war es herauszufinden, was und wieviel die befragten Menschen gemeinsam haben und welche Unterschiede es gibt. Anhand der Ergebnisse sollte dann erforscht werden, warum wir so sind, wie wir sind. Zudem brachten die Teilnehmer Fotos, wie etwa vom ersten Schultag der Eltern oder Großeltern, Fotos vom Sport, die Oma oder Opa in Aktion zeigten, mit. Zum Abschluss wurde alles in einer kleinen Ausstellung gezeigt.

»Die ganze Aktion hat nicht nur allen Beteiligten ganz viel Spaß bereitet, sie hat auch dazu beigetragen, dass die Teilnehmer über ihre persönlichen Grenzen gegangen sind und dass sie nationale und soziale Grenzen erkannt haben. Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, diese zu überwinden«, sagte Diethild Münstermann-Lohn, die gemeinsam mit Jochen Haneke als Pädagogen des Mauritius-Gymnasiums das Projekt begleiten.

Bei aller Projektarbeit kam aber auch der kulturelle Teil nicht zu kurz. Besuche des Schulmuseums in Büren, der Paderborner Innenstadt, des Heinz-Nixdorf Museumsforums und der Sprungschanze in Willingen standen ebenso auf dem Programm wie ein Ausflug nach Berlin mit Besichtigung des Reichstages und des Mauermuseums.

Die nächsten Treffen finden 2018 in Girona und 2019 in Ignalina statt.

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