Kreismuseum Wewelsburg zeigt Ausstellung über die westfälische Dichterin Mit der Droste in der Postkutsche

Büren (WB/ecke). Annette von Droste-Hülshoff war ein adliges Fräulein, das romantische Gedichte schrieb – und gern reiste. Davon berichtet eine Sonderausstellung, die vom 21. Mai bis zum 13. August im Kreismuseum Wewelsburg zu sehen ist.

Die Brille der Droste ist eines von zahlreichen Original-Exponaten in der Schau.
Die Brille der Droste ist eines von zahlreichen Original-Exponaten in der Schau. Foto: Stienecke

Einen besonderen Blick richten die Macher der Schau »Sehnsucht in die Ferne – Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff« auf die Reiselust der westfälischen Dichterin, die 1797 in der Burg Hülshoff bei Münster geboren wurde und 1848 in Meersburg am Bodensee starb. Mit der Kutsche, aber auch moderneren Verkehrsmitteln wie der Eisenbahn und dem Dampfboot, erkundete sie den deutschen Sprachraum. Zu ihrer Reiseapotheke gehörte das streng riechende »Stinkasant«, mit dem sie ihre häufige Übelkeit in den rumpelnden Postkutschen bekämpfte.

Die Sonderausstellung, die in Wewelsburg startet und anschließend in die Burg Hülshoff bei Münster, das Residenzmuseum in Schloß Neuhaus und das Stadtmuseum Brakel wandert, wird am 21. Mai eröffnet. Sie ist bis zum 13. August bei freiem Eintritt im Burgsaal zu sehen. Ein Katalog ist noch in Arbeit.

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