Nach bundesweiter Kritik an anthroposophischen Institutionen wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung
Schloss Hamborn räumt mit Vorurteilen auf

Borchen -

Anthroposophische Institutionen sind zuletzt häufig als Impfverweigerer und Corona-Leugner verunglimpft worden. Gegen diesen Generalverdacht hat Schloss Hamborn nun Stellung bezogen. Von Matthias Wippermann
Mittwoch, 14.04.2021, 01:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 01:30 Uhr
Das Hauptgebäude von Schloss Hamborn. Die Schlossanlage gehört zur Gemeinde Borchen. Foto: Ingo Schmitz
Schloss Hamborn agiere als anthroposophische Einrichtung mit vielfältigen Angeboten für sehr unterschiedliche Zielgruppen in der Region. Hieraus ergebe sich ein reger Meinungsaustausch und Anteilnahme – auch zu den gesamtgesellschaftlich derzeit kontrovers diskutierten Themenfeldern in der andauernden Corona-Pandemie, wie zum Beispiel Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung, zur Impfkampagne oder auch zu den sogenannten Querdenkern. „Auch im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit ist es uns deshalb ein Anliegen, die Meinungsbildung nicht überholten Narrativen, Gerüchten oder Klischees zu überlassen, sondern proaktiv an der Debatte teilzunehmen um damit eine faktenbasierte Kommunikation zu ermöglichen“, sagt Jan P. Havelberg, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. Was sagt der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD)? Gerd Bögeholz, Vorstand des Verbandes Anthroposophischer Kliniken, habe unmissverständlich darauf aufmerksam gemacht, dass gerade einige anthroposophische Kliniken überdurchschnittlich viele Intensivbetten bereithalten. Dazu zähle beispielsweise das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin.
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