Profilschule Fürstenberg schafft CO2-Messgeräte für Klassenräume und fast 200 iPads an
Fit nicht nur für die Corona-Zeit

Bad Wünnenberg-Fürstenberg -

Mit CO2-Messgeräten und iPads für den digitalen Unterricht macht sich die Profilschule Fürstenberg fit für die Corona-Zeit – und darüber hinaus.

Mittwoch, 25.11.2020, 16:43 Uhr aktualisiert: 26.11.2020, 21:28 Uhr
Künftig werden in den Klassenräumen der Profilschule Fürstenberg CO2-Messgeräte verwendet: (vorne von links) Artis Altenburgs (Schüler der Klasse 8b), Ivo von Bohuszewicz (Vorsitzender des Fördervereins), (hinten von links) Schulleiterin Irmhild Jakobi-Reike und Katja Rose (Kassiererin des Fördervereins).

Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit gehen die Meinungen über das Lüften in den Klassenräumen auseinander. Während die eine Gruppe leicht friert und schneller zu Erkältungen neigt, macht es anderen nichts aus, wenn das Fenster vielleicht auch durchgängig geöffnet ist.

Mehr Sicherheit verspricht sich deshalb der Förderverein unter Vorsitz von Ivo von Bohuszewicz vom Einsatz der neuen CO2-Messgeräte.

Während der Mitgliederversammlung des Fördervereins im September wurde die Anschaffung solcher Geräte einstimmig beschlossen. In den kommenden Wochen sollen die Geräte von der Firma Wöhler in Bad Wünnenberg ausgeliefert und damit alle 22 Klassenräume der Profilschule ausgestattet werden.

Zwar können die Messgeräte nicht eine eventuelle Virus-Konzentration in der Luft feststellen. Aber sie zeigen an, wann die Qualität der Luft so abgenommen hat, dass ein Luftaustausch dringend nötig ist. Dass zu viel CO2 in der Luft neben der schnelleren Ausbreitung von Viren auch für eine geringere Konzentrationsleistung sorgt, zeigt zudem, dass diese Geräte auch eine gute Investition für eine Zeit nach Corona sein werden, ist der Förderverein überzeugt.

Parallel dazu schreitet auch die Digitalisierung an der Profilschule voran; die Zahl der Schüler-iPads wächst, wie die Schulleitung mitteilt. Seit 2012 verfügen alle Klassen- und Fachräume über interaktive Whiteboards. Seit März 2019 sind alle Lehrkräfte mit einem diensteigenen iPad ausgestattet, die mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 auch im täglichen unterrichtlichen Gebrauch sind.

Mit den Tablets werden verstärkt Lehrbücher mit ihren digitalen Features, wie das Abspielen eines Lektionstextes in Form eines untertitelten Filmes oder interaktive Grammatikübungen, eingesetzt.

Die analoge Tafel ist Vergangenheit. So war es bereits im Frühjahr und Sommer während der Schulschließungen möglich, Schüler im Online-Unterricht zu beschulen und Inhalte mithilfe von Erklärvideos im Homeschooling verständlich zu machen.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 hat nun jeder Schüler einen kostenlosen MS-Office-Zugang und eine eigene E-Mail-Adresse. Gleichzeitig wurden 40 iPads (zwei Klassensätze) angeschafft, die im Unterricht genutzt werden. Darüber hinaus besteht nun die Möglichkeit, sie im Fall von Distanzunterricht Schülern zur Verfügung zu stellen, die zu Hause über keine Endgeräte verfügen.

Im Dezember ist die Lieferung von weiteren 150 iPads vorgesehen. Mit diesen sollen im 2. Halbjahr alle Schüler des Jahrgangs 8 ausgestattet werden, um als iPad-Pilotklasse digitalen Unterricht einzuüben. Schon seit Beginn des Schuljahres trifft sich dafür eine Digitalisierungs-Arbeitsgruppe und plant den sinnvollen Einsatz der iPads. Außerdem organisiert sie Fortbildungen für Lehrer und Schüler.

Sofern mit dem Glasfaseranschluss die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen sind, sollen nach und nach alle Schüler der Profilschule mit iPads ausgestattet werden.

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