Sonderprogramm Gesundheitsforum im Kneipp-Heilbad
Mehr als kalte Güsse

Bad Wünnenberg (WB). Sebastian Kneipp steht keinesfalls nur für kalte Güsse und Wassertreten. „Seine Lehre ist nicht verstaubt, sondern derzeit der letzte Schrei in der modernen Medizin“, sagt Meike Lippegaus von der Bad Wünnenberg Touristik. Die Kenntnisse des Hydrotherapeuten sollen daher im Kneipp-Heilbad noch mehr mit Leben gefüllt werden.

Donnerstag, 05.12.2019, 22:04 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 22:40 Uhr
Der künftige VHS-Leiter Markus Krick, Meike Lippegaus (Bad Wünnenberg Touristik), Markus Discher (VHS), Leah Laven (Geschäftsführerin Bad Wünnenberg Touristik), Dr. Horst-Walter Hundte und Bürgermeister Christoph Rüther (von links) haben das Programm des Gesundheitsforums vorgestellt. Foto: Marion Neesen

Und nicht nur das: Die Bad Wünnenberg Touristik widmet mit ihrer Kooperationspartnerin Volkshochschule (VHS) dem Thema Gesundheit im ersten Halbjahr 2020 ein komplettes Sonderprogramm. Vom Rückentraining über Entspannungstouren bis hin zu Fachvorträgen und Tipps für einen stressfreien Alltag werden unter der Überschrift „Gesundheitsforum Bad Wünnenberg“ vielfältige Angebote gemacht, die helfen sollen, Körper und Seele gesund zu erhalten oder Gesundheit wieder herzustellen. „Wir wollen den Gesundheitsstandort Bad Wünnenberg weiter stärken“, sagt die neue Geschäftsführerin der Bad Wünnenberg Touristik Leah Laven und freut sich, mit der VHS, Fitnessstudiobetreiber Dr. Horst-Walter Hundte und einer Krankenkasse kompetente Partner im Boot zu haben. „Das Thema Gesundheit soll in jeden Bereich schwappen und alle Altersgruppen ansprechen“, so Laven. „Wir sind das Kneipp-Heilbad der Region und haben große Kompetenzen in unserem Stadtgebiet mit Leuten, die echt wissen, wovon sie reden“, erläutert auch Bürgermeister Christoph Rüther, „wir konzentrieren uns auf das, was wir haben, bündeln es und bringen es jetzt auf die Straße.“

Insgesamt 25 Angebote mit 125 Unterrichtsstunden, die von 15 Dozentinnen und Dozenten geleitet werden stehen vom 21. Januar bis in den August hinein im Sonderprogramm. Ein Drittel der Angebote ist kostenlos. „Wie wichtig uns das Sonderprogramm ist, zeigen wir auch damit, dass Interessierte sich schon jetzt – vor der eigentlichen Anmeldung für das neue Semester – anmelden können“, sagt der künftige Leiter der VHS im Zweckverband der Städte Bad Wünnenberg, Büren, Delbrück, Geseke, Hövelhof und Salzkotten, Markus Krick. Auf der Internetseite der VHS vor Ort (www.vhs-vor-ort.de) wird das neue Angebot plakativ präsentiert. Hier sind auch die Anmeldungen möglich. Wer sich nicht online anmelden möchte, kann dies auch telefonisch oder persönlich erledigen. Sowohl über einen Flyer als auch im Internet werden Informationen über die Angebote bereitgehalten. Besonders in den Fokus rücken die Organisatoren die Tagung zum Thema „Prävention und Nachsorge onkologischer Erkrankungen durch Sport“ am 6. Mai. Unter anderem wird Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Leiter des sportmedizinischen Institutes an der Uni Paderborn, erwartet. Er wird vorstellen, wie Bewegung und Sport gezielt wie ein Medikament eingesetzt werden können. „Bewegung vor und während einer Chemotherapie ist unermesslich wichtig“, sagt Dr. Horst-Walter Hundte, der sich gleichzeitig eine Weiterentwicklung des Programms vorstellen kann. Besonders freut es Leah Laven, dass für die Teilnehmer des „Back Checks“ die Möglichkeit besteht, das Verhältnis ihrer Rücken- zur Bauchmuskulatur messen zu lassen. Damit wird eine Trainingsgrundlage geschaffen, den Körper wieder in Balance zu bringen. Meike Lippegaus empfiehlt schon jetzt die Führungen über den Barfußpfad mit dem Bad Wünnenberger Original Michael Stute, die sicher nicht nur viel Wissen, sondern auch jede Menge Spaß vermitteln. Auch der Bewegungspark im Kurpark wird ins Sonderprogramm einbezogen. Das Thema Gesundheit soll bis in die Kindergärten und Schulen getragen werden. So können sich Eltern Tipps holen, was sie ihrem Kind in die Brotdose stecken. „Manche Kinder sagen aber auch schon ihren Eltern, welche gesunden Dinge in die Brotdose gehören“, weiß Bürgermeister Christoph Rüther, wie fest das Thema Gesundheit in den Köpfen schon verankert sei. Nicht umsonst sei die Grundschule zertifizierte Kneippschule.

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