Ferkel laufen über die Autobahn – Stau in Richtung Kassel
A33: Schweinetransporter umgekippt

Bad Wünnenberg-Haaren (WB/mba). Ein mit 520 Ferkeln beladener Schweinetransporter ist am Dienstag auf der A33 im Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren umgekippt.

Dienstag, 02.04.2019, 11:26 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 15:40 Uhr
Bei dem Unfall eines Viehtransporters sind Dutzende Ferkel gestorben. Die Feuerwehr setzte Leitern und mobile Gehege ein, um die ­Tiere einzusammeln. Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg

Rund hundert Tiere seien ausgebüxt und über die Fahrbahn gelaufen, sagte ein Polizeisprecher. Einige verletzte Tiere mussten von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Der 36 Jahre alte Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt, seinem Beifahrer passierte nichts.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr auf dem Autobahnkreuz der A33 zur A44. Noch Stunden nach dem Unfall war die Polizei damit beschäftigt, mit Hilfe der Feuerwehr entlaufene Ferkel zusammenzutreiben.

Der umgekippte Anhänger musste geborgen werden. Der 36-jährige Fahrer des Sattelzugs befuhr die A33 von Paderborn kommend in Richtung Brilon und wollte nach Angaben der Polizei im Kreuz Wünnenberg-Haaren auf die A44 in Richtung Kassel abfahren. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Sattelzug aus dem Kreis Coesfeld im Autobahnkreuz ins Schleudern, kippte nach rechts und blieb auf der Seite liegen.

Infolge des Unfalls bildete sich ein drei Kilometer langer Stau. Die Autobahnpolizei sperrte zwischenzeitlich den Zubringer von der A33 zur A44 Richtung Kassel, damit die Ferkel eingefangen werden konnten.

Einsatzkräfte des Löschzugs Haaren, des Löschzugs Etteln, des Löschzugs Bad Wünnenberg, des Rettungsdienstes sowie fünf Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes waren vor Ort. Erst am Nachmittag entspannte sich die Verkehrslage wieder.

Kommentare

Birgit Wasielewski  wrote: 03.04.2019 18:52
Tiertransporte
Schafft endlich diese Transporte ab. Es sind fühlende Lebewesen. Ist euch das nicht bewusst?
Maria Betzmeir  wrote: 02.04.2019 13:36
Nicht schon wieder
...es ist schon lange an der Zeit, diese Transporte ganz zu verbieten. Was sind das für Fahrer, die so leichtsinnig mit Tieren umgehen? Frau Klöckner, wachen Sie endlich auf, es ist an der Zeit auch mal eine Entscheidung zum Wohl der Tiere zu fällen und nicht nur nach dem Willen des Bauernverbandes zu tanzen.
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