Regenarmes Jahr verursacht niedrigen Wasserstand – Stadt sucht nach langfristiger Lösung
Ebbe im Dedinger-Heide-See

Bad Lippspringe (WB/per) -

Spaziergänger, die in diesen Tagen am Dedinger-Heide-See vorbeikommen, reiben sich verwundert die Augen. Denn so niedrig wie derzeit war der Wasserstand schon lange Zeit nicht mehr.

Donnerstag, 07.01.2021, 11:13 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 11:20 Uhr
An der Böschung am Ufer ist zu erkennen, dass der Wasserstand des Dedinger-Heide-Sees stark gesunken ist. Foto: Rüdiger Kache

In sozialen Netzwerken äußern sich viele Verfasser besorgt ob des Zustands des Sees und befürchten gar, dass er komplett trocken fallen könnte.

Entwarnung kam am Mittwoch auf Nachfrage aus der Bad Lippspringer Stadtverwaltung. Tanja Berghahn-Macken, Fachbereichsleiterin im Amt für Hoch-/Tiefbau, Grünflächen und Umweltschutz: „Das Gewässer hat keinen Zufluss und wird vom Niederschlagswasser aus dem umliegenden Wohngebiet und Niederschlägen gespeist. Da es in der Vergangenheit recht trocken war, ist der Wasserstand entsprechend gesunken. Das ist zwar noch nicht dramatisch, wir sind aber dennoch bereits in Gesprächen mit dem Kreis Paderborn, was getan werden kann, damit der See nicht weiter austrocknet.“ So habe der Dedinger-Heide-See im vergangenen Jahr schon einmal einen ähnlich niedrigen Wasserstand gehabt.

Anders stellt sich übrigens die Situation für den Dedinger-Heide-See 2 dar, da dieser vom Thunebach gespeist werde.

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