Ortsverein Bad Lippspringe ruft zur Teilnahme am Freitag auf
DRK braucht mehr Blutspenden

Bad Lippspringe (WB). Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Bevölkerung auch in der Corona-Krise zur Teilnahme an Blutspendeterminen auf. „Es werden zurzeit vermehrt Blutkonserven benötigt“, teilt Dr. med. Silvia Stroband, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins in Bad Lippspringe mit.

Dienstag, 03.11.2020, 01:00 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 13:56 Uhr
„Spende Blut!”: Für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es laut DRK keine Hinweise. Das Foto zeigt ein Plakat vor einem Blutspende-Bus in Berlin. Foto: dpa

Um gerade in Corona-Zeiten lange Warteschlangen zu vermeiden, bittet der DRK-Blutspendedienst, sich vorab einen Termin reservieren zu lassen. Das ist möglich über: terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/Schulzentrum_Bad_Lippspringe beziehungsweise terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/Beketalhalle oder telefonisch über die Hotline 0800/1194911.

Der nächste Blutspendetermin in Bad Lippspringe findet am Freitag, 6. November, von 16 bis 20 Uhr im Schulzentrum, Im Bruch 5, statt. Ein weiterer ist am Mittwoch, 18. November, von 16 bis 20 Uhr an der Beketalhalle, Alte Amtsstraße 25, in Neuenbeken.

Blutspende: Ohne Wartezeit und mit höchsten Hygienestandards

So kann jeder ohne Wartezeit und unter höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards (Abstand, Mund-Nasen-Schutz, Händedesinfektion) Blut spenden, wenn er gesund und zwischen 18 und 68 Jahren alt ist. Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen werden nicht zur Blutspende zugelassen.

Der Personalausweis ist zum Blutspendetermin mitzubringen. „Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal derzeit nicht betreten, ferner darf ein Imbiss nach der Blutspende vor Ort nicht stattfinden, daher werden zur Stärkung Lunchpakete mitgegeben. Jeder Blutspender bekommt außerdem als Dankeschön ein Multifunktionstuch geschenkt“, will Dr. med. Silvia Stroband zur dringend benötigten Spende animieren. Die Nachfrage nach Blutkonserven in Ostwestfalen war bereits im Sommer groß.

Sie weist auch darauf hin: Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es laut DRK keine Hinweise.

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