Lippspringer Rat beschließt Förderanträge für Investitionen in Sportstätten
Sanierung kostet 1,6 Millionen Euro

Bad Lippspringe (WB). Der Rat der Stadt Bad Lippspringe hat am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, Fördermittel für die Sanierung der Turnhalle des TV Jahn Bad Lippspringe zu beantragen. Das Geld soll aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020 und 2021 kommen. Auch mit Mitteln für einen neuen Boden in der Einfachturnhalle wird gerechnet. Nachdem der Antrag hierfür bereits gestellt wurde, um die Frist zu wahren, folgte am Donnerstag – ebenfalls einstimmig – der notwendige Ratsbeschluss.

Samstag, 24.10.2020, 02:56 Uhr aktualisiert: 24.10.2020, 03:00 Uhr
Die Turnhalle des TV Jahn soll für 1,6 Millionen Euro saniert werden. Der Stadtrat beschloss am Donnerstag einstimmig, Fördermittel aus dem Investitionspakt zu beantragen. Foto: Uwe Hellberg

Turnhalle des TV Jahn

Bereits im August hatte der Stadtrat über den Antrag des TV Jahn Bad Lippspringe zur Sanierung der Turnhalle beraten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Kosten wurden damals auf 400.000 Euro geschätzt.

Nach weiteren intensiven Untersuchungen und Planungen lag dem Rat am Donnerstag eine genauere Kostenrechnung vor. Hierbei haben sich am Ende die Gesamtkosten für die Sanierung vervierfacht. Sie werden in Höhe von 1,6 Millionen Euro netto ausgewiesen.

Auf Basis dieser aktualisierten Planung wird der Stadtrat nun einen Förderantrag stellen. Die Mittel werden schließlich an den TV Jahn weitergeleitet. Der Stadt Bad Lippspringe entstehen keine Kosten.

Einfachhalle

Bei der Lippspringer Einfachhalle sind die Dusch- und Umkleidebereiche bereits saniert worden. Für den Umbau des ehemaligen Lehrschwimmbeckens in ein Selbstlernzentrum und für die Fassadensanierung wurden Mittel aus dem Investitionsprogramm vorgesehen. Derzeit sind Bereiche der Halle wegen Beschädigungen des Hallenbodens nicht nutzbar. Außerdem soll eine Außentür als zusätzliche Flucht- und Lüftungsmöglichkeit nachgerüstet werden.

„Aufgrund des Zustands und der Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist eine Gesamtsanierung des Bodens geboten. In diesem Zusammenhang soll auch der Prallschutz in den Wand- und Türbereichen ausgebaut werden. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 190.000 Euro“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.

Der Rat votierte einstimmig für den Antrag. Weil die Frist zur Vorlage der Anträge am 16. Oktober endete, wurde der Förderantrag rechtzeitig eingereicht. Der Ratsbeschluss zur Sanierung und zum Förderantrag kann bis zum 30. Oktober nachgereicht werden.

Fördermittel

Bund und Land NRW wollen mit der Bereitstellung von Mitteln Investitionen in Sportstätten ermöglichen und so die Zukunftsfähigkeit der kommunalen Infrastruktur stärken. Anders als in Regelprogrammen der Städtebauförderung erfolgt die Förderung zu einem Fördersatz in Höhe von 90 Prozent (Bundesbeteiligung 75 Prozent, Landesbeteiligung 15 Prozent). Da das Land für 2020 beschlossen hat, den Eigenanteil der Kommunen von zehn Prozent zu übernehmen, erhöht sich der Landesanteil auf 25 Prozent.

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