Coverband We Rock Queen spielt im Kongresshaus die bekannten Hits
Magischer Musikabend

Bad Lippspringe (WB). Es ist irgendwie magisch - wie es bereits der Songtitel „A kind of Magic“ der Band Queen ausdrückt. Denn so lässt sich auch der vergangene Freitagabend im Kongresshaus in Bad Lippspringe beschreiben. Dort gab die Coverband „We Rock Queen“ gab dort die Hits ihrer Vorbilder zum Besten.

Sonntag, 08.03.2020, 13:59 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 14:02 Uhr
Die Tribute-Band We Rock Queen mit (von links) Bassist Erhard Wollmann, Keyboarder Marco Lehnertz, Sänger Sascha Kleinophorst, Schlagzeuger Boris Ehlers und Gitarrist Frank Rohles begeisterte die Besucher im Kongresshaus. Foto: Rebecca Borde

Eröffnet wurde das Konzert mit dem bekannten Lied „One Vision“, welches das Publikum sofort überzeugte. Die Begeisterung für die leidenschaftlichen Musiker hielt durchgehend an.

Auf dem Programm standen mitreißende Hits wie „Fat Bottomed Girls“, aber auch die großen Klassiker wie „Another One Bites The Dust“ und „Don’t Stop Me Now“ fehlten nicht.

Perfekt Performt

Jedes Lied aus ihrem Repertoire performte die Band, bestehend aus Sänger Sascha Kleinophorst, Gitarrist Frank Rohles, Bassist Erhard Wollmann, Schlagzeuger Boris Ehlers und Keyboarder Marco Lehnertz, in Perfektion.

Für die Ballade „Love Of My Life“ teilte sich die Band, sodass lediglich Frank Rohles den Sänger mit seiner Gitarre begleitete, während sie auf zwei Barhockern im Scheinwerferlicht saßen. Das Lied sangen die beiden zweistimmig, denn Frank Rohles trägt nicht nur den von Kleinophorst zu Recht vergebenen Titel „Gitarrengott“, sondern hat ebenfalls eine unglaubliche Stimme, mit der er selbst die höchsten Töne erreicht und teils auch solo singt.

Freundschaft zu Brian May

Hinzukommt seine große Kenntnis über viele Hintergründe der Songs, da ihn eine Freundschaft zu Brian May, dem Gitarristen von Queen, prägt. Dieses Wissen teilte er gerne mit dem Publikum und berichtet so, dass Queen während sie „Bohemian Rhapsody“ aufnahmen bankrott gewesen seien. Sänger Freddie Mercury habe sich nicht einmal einen Flügel leisten können. Doch der Bandmanager versprach: „Wenn ihr den Hit eures Lebens macht, sorge ich dafür, dass ihr davon leben könnt.“ Und er sollte wohl nicht zu viel versprochen haben.

Besonders viel Applaus gebührte an diesem Abend dem Leadsänger Sascha Kleinophorst, der mit seinem enormen Stimmvolumen beim Singen und mit seiner humorvollen Art beim zwischenzeitlichen Moderieren glänzte. Auf der Bühne scheint er sich sichtlich wohlzufühlen, denn er performt, als habe er nie etwas anderes getan.

Es scheint ebenfalls so, als habe der Sänger die Person Freddie Mercurys genauestens studiert, denn seine Bewegungen und Gestiken sind teils identisch mit denen des ehemaligen Queen-Sängers.

Ausgelassene Stimmung bei „We Are The Champions“

Bemerkenswert ist auch Sascha Kleinophorsts Fähigkeit, das Publikum zu animieren und für eine gute und ausgelassene Stimmung zu sorgen. Immer wieder hielt er sein Mikrophon in Richtung seiner Zuhörer und diese sangen fleißig mit. Doch auch bei kleinen Choreos aus Schnips- und Klatschbewegungen beteiligte sich jeder eifrig. Vor allem bei den drei Zugaben und wohl größten Queen-Hits „The Show Must Go On“, „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“ konnte sich fast niemand mehr auf den Stühlen halten.

Sowohl Publikum als auch Bandmitglieder sind begeistert. Die fünf Musiker verlassen ihre Bühne mit einem zufriedenen Lächeln und Sascha Kleinophorst bedankt sich bei seinen Zuhörern: „Ihr habt bravourös gesungen!“. Das Kompliment können sie nur zurückgeben.

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