Höheres Gehalt und zusätzlicher Urlaub für Beschäftigte in Bad Lippspringe
MZG macht Verdi einen Vorschlag

Bad Lippspringe (WB). Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe möchte eine zeitnahe Verbesserung der Entlohnung aller Mitarbeiter vorantreiben. Da die Gewerkschaft Verdi das Angebot für Tarifverhandlungen bislang nicht angenommen habe, hat die MZG-Geschäftsführung einen konkreten Vorschlag für Gehaltserhöhungen entwickelt.

Montag, 09.12.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 18:14 Uhr

Je nach Gesellschaft, Berufsgruppe und Alter sollen die Entgelte und der Urlaubsanspruch in den städtischen Kliniken in einem Volumen von zusammen mindestens 3,5 Prozent bis zu mehr als 20 Prozent steigen. „Es ist unser festes Vorhaben, die Rahmenbedingungen für alle Mitarbeiter weiter zu verbessern. Schrittweise wollen wir eine Anpassung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst erreichen. Dabei haben wir auch die wirtschaftliche Gesamtsituation im Auge, denn das Wichtigste sind weitere positive Betriebsergebnisse und damit sichere Arbeitsplätze“, betont MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer. Auch dank des großen Engagements vieler Mitarbeiter schreibe der Klinikverbund in Bad Lippspringe wieder schwarze Zahlen.

Sollte die Gewerkschaft Verdi auf Basis des aktuellen Angebots nicht zeitnah in Tarifverhandlungen einsteigen, werde die MZG-Geschäftsführung auf alle Mitarbeiter zugehen, um individuelle Vereinbarungen für Gehaltserhöhungen zu schließen. In diesem Rahmen will Schäfer auch den Betriebsrat einbeziehen. „Wir hoffen, dass Verdi nun zügig an den Verhandlungstisch kommt. Es ist bedauerlich, dass die Gewerkschaft ihrer Verantwortung für die Mitarbeiter und das Unternehmen bislang nicht gerecht wird“, meint der MZG-Geschäftsführer.

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