Offenes Singen des WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATTES am 13. Dezember
Gemeinsam Weihnachtslieder anstimmen

Bad Lippspringe (WB). Die Vorweihnachtszeit ist für viele statt von Besinnlichkeit und Ruhe oft von Hektik und Stress geprägt. Das offene Weihnachtssingen des WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATTES bietet da einen willkommenen Moment zum Durchatmen und um Ruhe zu tanken. Am Freitag, 13. Dezember, stimmen wieder hunderte Menschen zusammen mit Kantor Ulrich Schneider nun schon zum vierten Mal gemeinsam die schönsten deutschen Weihnachtslieder an: von „Tochter Zion“ über „Kling Glöckchen klingelingeling“ bis zu „O du fröhliche“. Los geht’s um 18 Uhr an der Niewels-Fontäne. Der Eintritt auf die Gartenschau ist von 16.30 Uhr an frei.

Samstag, 07.12.2019, 13:00 Uhr
Kantor Ulrich Schneider freut sich schon auf das offene Weihnachtssingen am 13. Dezember. Foto: Oliver Schwabe

Ulrich Schneider freut sich schon darauf, den Laien-Chor auf seine unnachahmlich mitreißende Art zu begrüßen: „Für mich ist es ein Phänomen, dass Jahr für Jahr hunderte Menschen zusammenkommen, um zu singen“, erzählt Schneider staunend, der seit 2016 Träger des Kulturpreises Bad Lippspringe ist. Selbst als es im vergangenen Jahr wie aus Kübeln regnete, hielten 400 Menschen tapfer durch und sangen voller Inbrunst gegen das Wetter an. „Bei der Premiere haben wir vielleicht 200 Leute erwartet. Gekommen sind 500. 2017 war es an den Mersmannteichen genauso“, erinnert sich Ulrich Schneider. Das Weihnachtssingen verbindet dabei über Generationen hinaus.

Festliche Stimmung

Für den weihnachtlich-musikalischen Rahmen sorgen am 13. Dezember Posaunenchöre der Sennegemeinden Bad Lippspringe, Hövelhof und Schloß Neuhaus und vermitteln mit ihrem Spiel eine festliche Atmosphäre. Die Leitung der Blasmusiker obliegt Marianne Noeske. Die Bäume rund um die Niewels-Fontäne werden angestrahlt und erzeugen eine vorweihnachtliche Atmos­phäre. Bei der Zusammenstellung der Songs setzt Ulrich Schneider auf das, was sich viele wünschen: „Wir singen all’ die wunderbaren Lieder wie auch 2018.“ Denn genau das wollen die Besucher, ist er überzeugt: klassische Weihnachtslieder, die es sonst kaum noch zu hören gibt.

Für Ulrich Schneider ist Weihnachten dicht an den Psalm „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt“ angelegt: „Es geht für mich an Weihnachten darum, selbst zum Licht zu werden. Genau das passiert beim offenen Singen. Dadurch kommt ein Lichtstrahl in unsere Herzen.“

Vorfreude auf viele Mitsänger

Deswegen freut sich Schneider wieder auf ganz viele Mitsänger. Textsicherheit ist übrigens keine Voraussetzung. Zwei Mitarbeiterinnen des WESTFÄLISCHE VOLKSBLATTES verteilen am Eingang der Gartenschau Liederhefte mit allen Noten und Texten. Zwischen den Stücken unterhält der Kantor seinen Chor mit Geschichten und liest kurze Texte vor. Mal humorvoll, mal nachdenklich.

„Natürlich darf auch die Geschichte der Schneeseekleerehfee mit ihrem Schneeseekleerehfeedrehzehweh nicht fehlen“, sagt der Moderator und zwinkert verschmitzt. Der Zungenbrecher ist jedes Mal ein Höhepunkt beim Weihnachtssingen, bei dem die Zuschauer gebannt darauf warten, dass sich Schneider verspricht. „2018 hatte ich es fast geschafft“, erinnert er sich. Doch bei den letzten Silben des letzten Zungenbrecherwortes passierte es dann doch: Der Moderator verhaspelte sich – und die Zuhörer prusteten lachend los.

Premiere: Kindersingen

Neu ist dieses Mal das Kindersingen, das bereits um 17 Uhr an der Niewels-Fontäne startet. Hier werden Lieder wie Rolf Zuckowskis „In der Weihnachtsbäckerei“ angestimmt. Auch die Erwachsenen heißt der Förderverein Gartenschau dazu willkommen. Im Anschluss bekommen alle Kinder eine süße Weihnachtsbrezel geschenkt. Darüber hinaus verkauft der Förderverein Glühwein und Kinderpunsch, Kaltgetränke, Laugen- und süße Weihnachtsbrezeln. Es gibt auch Grillwürstchen.

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