Steuerungsgruppe koordiniert seit 2013 Aktionen Kurort bleibt Fairtrade-Stadt

Bad Lippspringe (WB/kar). Die Stadt Bad Lippspringe erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel »Fairtrade-Stadt«. Die Auszeichnung wurde erstmals 2013 verliehen. Seitdem baut die Badestadt ihr Engagement weiter aus.

Der ökumenische Treff »Eine Welt Laden« ist die tragende Säule der Fairtrade-Aktionen in Bad Lippspringe. Hier im Bild (von links): Bettina Schmitz, Hans Jürgen Schaefer, Ulrike Köhler, Marianne und Franz-Josef Hesse sowie Matthias Schmitt.
Der ökumenische Treff »Eine Welt Laden« ist die tragende Säule der Fairtrade-Aktionen in Bad Lippspringe. Hier im Bild (von links): Bettina Schmitz, Hans Jürgen Schaefer, Ulrike Köhler, Marianne und Franz-Josef Hesse sowie Matthias Schmitt.

Bürgermeister Andreas Bee freut sich über die erneute Auszeichnung: »Das ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in der Kur- und Badestadt.«

2013 ist Bad Lippspringe erstmals vom gemeinnützigen Verein Transfair zertifiziert worden. Mehrere Kriterien mussten im Vorfeld erfüllt werden: Bürgermeister und Stadtrat  trinken nicht nur fair gehandelten Kaffee, sondern haben sich darüber hinaus  in einem Ratsbeschluss verpflichtet, für einen fairen Handel einzutreten. Eine 2013 neu eingesetzte Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktionen vor Ort. Mit im Boot ist auch die Bad Lippspringer Geschäftswelt; sie führt fair gehandelte Produkte im Angebot.

Das Wort »Fairtrade« wird in Bad Lippspringe groß geschrieben. Es gibt einen eigenen Einkaufsflyer, auch auf der Internetseite der Stadt wird für die Idee geworben. Einmal im Jahr nimmt Bad Lippspringe an der Fairtrade-Woche teil, unter anderem mit Ständen, an denen fair gehandelter Kaffee angeboten wird.

Bad Lippspringe ist eine von  525 deutschen Fairtrade-Städten. Dem globalen Netzwerk haben sich 425 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern angeschlossen.

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