Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Donnerstag: 1501 Menschen befinden sich in Quarantäne
66 neue Fälle, 27 Erkrankte genesen

Paderborn (WB/en) -

Der Kreis Paderborn vermeldet am Donnerstag keinen weiteren Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion, aber 66 neue Corona-Fälle (Stand: 11 Uhr). Mehr neue Fälle an einem Tag hatte es zuletzt am 20. Januar (70) gegeben. 27 weitere Erkrankte sind von einer Infektion genesen.

Donnerstag, 04.02.2021, 16:06 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 16:50 Uhr
Symbolbild. Foto: imago images/photothek

Insgesamt sind derzeit 402 Menschen (Vortag: 363) mit dem Coronavirus infiziert. Diese aktiven Fälle verteilen sich wie folgt auf die zehn Kommunen: Paderborn (170), Salzkotten (69), Delbrück (37), Büren (29), Hövelhof (26), Bad Lippspringe (21), Altenbeken (16), Borchen (16), Bad Wünnenberg (10) und Lichtenau (8).

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) weist für den Zeitraum vom 28. Januar bis zum 3. Februar – wie bereits berichtet – eine Sieben-Tages-Inzidenz von 65,3 (Vortag: 63,7) aus (Datenstand: 4. Februar, 0 Uhr). Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner und ist ausschlaggebend für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW, wenn es um Allgemeinverfügungen geht.

46 Patienten (Vortag: 47) werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, weiterhin 20 von ihnen intensivmedizinisch. Die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, ist von Mittwoch auf Donnerstag von 1428 auf 1501 Menschen gestiegen.

Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 6034. Die Zahl der Corona-Erkrankten, die eine Infektion überstanden haben und als genesen gelten, liegt bei 5505. Unverändert 127 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Impfungen

Im Kreis Paderborn sind nach einer am Donnerstag veröffentlichten Statistik der Kassenärztliche Vereinigung zufolge bis einschließlich Mittwoch, 3. Februar, 5265 (Vortag: 5241) Menschen geimpft worden (Erstimpfung). Davon sind 2364 (2358) Heimbewohner und 2901 (2883) Angehörige von Pflegeberufen. Die Folgeimpfung haben bisher von den 5265 Erstgeimpften 2502 (Vortag: 2502) Menschen erhalten, davon 1274 (1274) Heimbewohner und 1228 (1228) Angehörige von Pflegeberufen: www.corona-kvwl.de/impfbericht. Im Kreis Paderborn gibt es 42 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit insgesamt rund 6000 Bewohnern und Mitarbeitern.

Die Corona-Zahlen im Kreis Paderborn am 4. Februar.

Die Corona-Zahlen im Kreis Paderborn am 4. Februar. Foto: Kreis Paderborn

Weitere Informationen

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Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem nun die Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen erstellt.

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Hier geht es direkt zur aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 11. Januar).

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

* Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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