Gemeinde macht geeignetes Grundstück in Schwaney aus – abschließendes Gespräch mit Anlieger geplant
Gute Erfolgsaussichten für Bikerpark

Schwaney -

Borchen hat ihn bereits, Bad Wünnenberg und Delbrück ebenfalls, jetzt könnte auch Schwaney einen bekommen – die Rede ist von einem Bikerparcours. In der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 14. Januar könnte das Vorhaben eine wichtige Hürde auf dem Weg zu seiner Umsetzung nehmen.

Donnerstag, 07.01.2021, 22:11 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 22:20 Uhr
Symbolbild. Foto: Raphael Knipping/dpa

Vergangenes Jahr hatten Kinder und Jugendliche aus dem Ort mehr als 300 Unterschriften für einen solche Anlage gesammelt und sich mit ihrem Wunsch Gehör im Rat der Gemeinde Altenbeken verschafft. Dort stieß das Projekt in allen Fraktionen auf Zustimmung.

Aus einer Verwaltungsvorlage geht hervor, dass für den den Bikerparcours, dessen Kosten mit 80.000 bis 100.000 Euro veranschlagt werden, ein Förderantrag eingereicht werden soll. Das Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ stellt Bundes- und Landesmittel in Höhe von 90 Prozent in Aussicht. Die restlichen zehn Prozent der Investitionssumme wären danach von der Gemeinde zu tragen, also 8000 bis 10.000 Euro.

Einen Haken hat die Sache allerdings: Zum einen gibt es eine riesige Antragsflut aus den Kommunen auf das Sportstättenförderungsprogramm, sodass die Mittel frühzeitig ausgeschöpft sein könnten, zum anderen muss sich der Bikerparcours mit Platz zwei auf der Prioritätenliste begnügen. Denn vordringlicher stuft die Verwaltung die energetische Modernisierung der Sporthalle Altenbeken ein. Auf der Liste folgen nachrangig der Bikerpark, die Schalt- und Regelungstechnik im Hallenbad Altenbeken und schlussendlich die Flutlichtanlage für den Sportplatz Schwaney. Allerdings heißt es in der Verwaltungsvorlage, dass die Sanierung von Flutlichtanlagen auf Sportplätzen wohl eher keine Chance auf eine Förderung habe. Die Förderanträge sind bis zum 15. Januar dieses Jahres bei der Bezirksregierung zu stellen.

Bürgermeister Matthias Möllers und Schwaneys Ortsvorsteher Hermann Striewe (beide CDU) sind trotz der fraglichen Förderung zuversichtlich, dass der Wunsch der Jugendlichen erfüllt werden kann. „Wir werden als CDU in jedem Fall beantragen, die entsprechenden Mittel im Haushalt einzustellen“, sagt Fraktionsvorsitzender Striewe. Zudem hätten Eltern im Vorfeld signalisiert, Eigenleistung bei der Umsetzung des Projektes erbringen zu wollen.

Gut stünden auch die Aussichten, ein Gelände für den Parcours gefunden zu haben. Striewe: „Es handelt sich um ein gemeindliches Grundstück, das gut erreichbar ist. Wir werden nächste Woche noch ein abschließendes Gespräch mit einem Anlieger führen. Sollte alles klappen, werden wir einen Bauantrag stellen. Dahingehende Vorgespräche mit dem Kreis waren positiv.“

Bürgermeister Matthias Möllers steht wie sein Parteikollege voll hinter dem Projekt: „Das ist ein tolles Beispiel von bürgerschaftlichem Engagement. Und gerade weil es eine Idee von Jugendlichen ist, wollen wir diese bei der weiteren Planung und Gestaltung unbedingt mit ins Boot nehmen.“

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