Vorhaben der Gemeinde Altenbeken wird zum Modellprojekt in Ostwestfalen-Lippe
Wohnpark Egge wird konkret

Altenbeken -

Im Rahmen der Regionale 2022 wurden Modellprojekte für das Wohnen in Stadt und Land gesucht. Sieben Projektideen mit beispielhaften Lösungsansätzen für die Zukunft des Wohnens aus ganz Ostwestfalen-Lippe gehen jetzt in die weitere Qualifizierung – und Altenbekens Bewerbung gehört dazu.

Mittwoch, 11.11.2020, 01:01 Uhr aktualisiert: 11.11.2020, 02:00 Uhr
Sehen im geplanten Wohnpark Egge die Chance für ein Landquartier der Zukunft: Bürgermeister Matthias Möllers (rechts) und sein Amtsvorgänger Hans Jürgen Wessels. Foto: Marion Wessels

Im Kern geht es um die Entwicklung von innovativen und beispielhaften Wohnmodellen, denn die Herausforderungen in den Städten und auf dem Land sind ziemlich unterschiedlich. Als erfolgversprechend wählte eine Jury jetzt Altenbekens Projektidee „Wohnpark Egge – Landquartier der Zukunft“ aus. Dabei stützt sich die Idee im Wesentlichen auf ein Wohn-Vorhaben der Gemeinde an der Christian-Schütze-Straße, welches schon länger angestrebt wurde. Alt-Bürgermeister Hans Jürgen Wessels hatte im Spätsommer die Chance auf Unterstützung gesehen und Ideen und Gedanken für ein Landquartier der Zukunft in Altenbeken eingereicht.

Ziel des Regionale-Prozesses ist die konkrete Projektentwicklung mit den umsetzenden Akteuren. Dabei sollen Wohnprojekte realisiert werden, die zukunftsweisend sind und den Bedürfnissen der Menschen in Ostwestfalen-Lippe entsprechen. In Altenbeken geht es ganz konkret um ein Wohnprojekt der Zukunft für das Zusammenleben im ländlichen Raum. Es geht um unterschiedliche Zielgruppen mit einem Schwerpunkt im Seniorenbereich, um vielfältige Angebote im Umfeld des Wohnens, und es geht sowohl um Neubau als auch um die Nutzung einer vorhandenen historischen Hofstelle. Das für das Modellprojekt bereits in kommunaler Hand befindliche Gelände umfasst eine Fläche von fast einem Hektar und liegt zentral in der Ortsmitte. Das Gelände wird von der Beke durchzogen. Besonders die historische Hofstelle im nördlichen Teil bietet sich zum Erhalt und zur Gemeinschaftsnutzung an.

Die ausgewählten Vorhaben werden im weiteren Prozess vom Regionale-Team und dem Büro für Architektur- und Städtebau De Zwarte Hond begleitet und beraten. Bis 2022 sollen die Projekte in den Bau gehen oder realisierungssicher sein.

Die Fachjury sieht den geplanten Wohnpark Egge als Vorbild für die Wohntypen Wohnen Plus und Horizontale Dichte an. „Die Gemeinde Altenbeken nimmt sich mutig und zukunftsorientiert eine Aufgabe vor, die im ländlichen Raum zunehmend von Bedeutung ist: neue Wohnangebote zu schaffen und dabei alten Gebäudebestand einzubinden. Hier entsteht ein gutes Beispiel dafür, wie modernes Leben auf dem Land aussehen kann“, so Regionale-Managerin Annette Nothnagel.

Alt-Bürgermeister Hans Jürgen Wessels freut sich über diese einmalige Chance als Modellvorhaben für OWL, das lange gehegte Vorhaben Wohnpark Egge in besonders attraktiver Weise in die Tat umsetzen zu können. Und Altenbekens neuer Rathaus-Chef Matthias Möllers freut sich über die Möglichkeit, dieses zukunftsweisende Projekt kreativ ausgestalten und umsetzen zu können. „Wir werden ein Quartier schaffen, um das uns bald viele im positiven Sinne beneiden werden und das sicherlich einige Nachahmer finden wird.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7672362?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851060%2F
„Ein rabenschwarzer Tag für Bielefeld“
Die Bahnhofstraße am Samstagnachmittag: Viele Menschen waren unterwegs, aber deutlich weniger als am „Black Friday“, dem Tag der Schnäppchenjäger.
Nachrichten-Ticker