Altenbekener Rat fasst erste Beschlüsse – Bike-Parcours geplant
Bauwillige Familien erhalten Kinderrabatt

Altenbeken (WB/per) -

Als eine seiner ersten Entscheidungen hat der neue Rat der Gemeinde Altenbeken die Baulandpreise für das Wohngebiet „Am Kloster St. Andreas“ festgelegt. Zudem erhielt die Verwaltung den Auftrag, die Planungen für einen Bike-Parcours in Schwaney voranzutreiben.

Samstag, 07.11.2020, 14:54 Uhr aktualisiert: 08.11.2020, 14:58 Uhr
Das Rathaus in Altenbeken. Foto: Bernhard Liedmann

Im Bereich Kloster St. Andreas (Hüttenstraße/Ecke Kuhlbornstraße) entstehen insgesamt sechs Baugrundstücke mit Grundstücksgrößen zwischen 500 und 700 Quadratmetern. Auf Vorschlag der CDU, dem sich auch die anderen Fraktionen anschlossen, vermarktet die Gemeinde das Bauland mit einem Quadratmeterpreis in Höhe von 125 Euro.

Hinzu kommt ein „Kinderrabatt“, mit dem Familien nach Altenbeken gelockt werden sollen. Danach gibt es für maximal drei Kinder einen Nachlass von je zehn Euro auf den Quadratmeterpreis – sprich bei drei Kindern sinkt dieser auf 95 Euro. Die „Kinderklausel“ greift auch noch bis zu fünf Jahre nach Vertragsschluss. Gegen Vergünstigungen für Familien sprach sich die SPD aus. Diese sei nur sinnvoll bei Grundstücken, die nicht so leicht zu veräußern seien, sagte Fraktionschef Ulrich Meyer. Dies sei beim Baugebiet „Am Kloster St. Andreas“ jedoch nicht der Fall. Meyer: „Unseres Wissens nach gibt es hier sogar eine Warteliste. Auch angesichts niedriger Zinsen können wir auf einen Kinderbonus verzichten.“ Zudem verständigten sich die Fraktionen darauf, ein Punktesystem für die Vergabekriterien von Baugrundstücken zu erstellen.

Interessierte können sich schon jetzt in der Bewerberliste für das Bauland am Kloster St. Andreas vormerken lassen. Ansprechpartnerin ist Dagmar Wiechers vom Liegenschaftsamt, Tel. 05255/120062.

Auf breite Zustimmung stieß im Gemeinderat auch der Wunsch von Kindern und Jugendlichen, auf dem Gemeindegebiet einen Bike-Parcours zu realisieren. Für ein solches Projekt hatten die jungen Hobbysportler mehr als 300 Unterschriften gesammelt und diese vor einigen Wochen an den damaligen Bürgermeister Hans Jürgen Wessels übergeben. CDU-Ratsherr Hermann Striewe, der auch Schwaneyer Ortsvorsteher ist, betonte, dass sich etwa 50 Kinder und Jugendliche einen solchen Parcours wünschten. Zudem handele es sich bei diesem Hobby nicht um eine Modeerscheinung. Die „Szene“ sei schon sehr lange aktiv und würde ständig größer. Attraktiv sei zudem, dass das Land ein solches Vorhaben in diesem Jahr zu 100 Prozent fördere und im nächsten Jahr noch zu 90 Prozent.

An die Verwaltung erging der Auftrag, die Planungen zu vertiefen und sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück zu machen. In diesem Zusammenhang regte Thomas Keuter (ABA) an, auch Landwirte als potenzielle Grundstücksgeber in das Projekt einzubinden.

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