400.000 Euro teures Löschfahrzeug steht Löschzug Schwaney jetzt zur Verfügung
Mit modernster Technik zum Einsatzort

Altenbeken (WB). Die Feuerwehr Altenbeken freut sich über ein neues Großfahrzeug, das jetzt Bürgermeister Hans Jürgen Wessels offiziell übergeben hat. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF10) gehört seit Mai 2020 zum Fuhrpark und wird zukünftig im Löschzug Schwaney eingesetzt.

Freitag, 19.06.2020, 08:59 Uhr aktualisiert: 19.06.2020, 09:02 Uhr
Bürgermeister Hans Jürgen Wessels übergibt den symbolischen Schlüssel an Wehrleiter Rainer Hartmann, während Löschzugführer Markus Knoke bereits im Fahrzeug sitzt.

Die Planungen für dieses Fahrzeug reichen bis ins Jahr 2016 zurück, wie Bürgermeister Hans Jürgen Wessels in seiner kurzen Ansprache skizzierte: „Es braucht viel Zeit, um politische Entscheidungen zu treffen, die Ausstattung des Fahrzeuges festzulegen, ein Ausschreibungsverfahren durchzuführen, Fördergelder zu beantragen und die finanziellen Mittel im Gemeindehaushalt bereitzustellen.“ Wegen der Corona-Pandemie waren bei der Übergabe nur wenige Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie von der Feuerwehr vor Ort.

Kosten von 400.000 Euro

Bei der Beschaffung des 400.000 Euro teuren Fahrzeugs wurde die Gemeinde Altenbeken von der Kommunalagentur NRW unterstützt. Firmen stellten in einer Vergleichsvorführung im November 2018 ihre Fahrzeuge vor, die Vertreter von Feuerwehr und Verwaltung begutachteten. Danach sprach die Kommunalagentur NRW eine Empfehlung aus.

Nach der Auftragserteilung im Dezember 2019 an die Firma Rosenbauer konnte das Neufahrzeug im Mai 2020 am Firmensitz im brandenburgischen Luckenwalde in Empfang genommen werden. Das Fahrzeug vom Typ Rosenbauer AT ist auf einem MAN-Allradfahrgestell aufgebaut. Der 290- PS-starke Motor erfüllt die Euro-6-Norm. Die Beladung lieferte die Firma Carl Henkel aus Bielefeld.

Ausgestattet ist das 16 Tonnen schwere Fahrzeug unter anderem mit modernster Pumpentechnik, einem Rettungssatz zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und einem 2000 Liter fassenden Wassertank.

Ausbildungsintensive Wochen

Damit das Fahrzeug auch in das Schwaneyer Gerätehaus passt, mussten beim Aufbau 15 Zentimeter an Höhe eingespart werden, denn 3,15 Meter durften es maximal sein. Die Erleichterung war groß, als Löschzugführer Markus Knoke das neue Fahrzeug ohne Schwierigkeiten zum ersten Mal ins Gerätehaus fuhr. Für die Kameraden des Löschzuges Schwaney folgten ausbildungsintensive Wochen. Schließlich liegen zwischen Alt- und Neufahrzeug ganze 26 Jahre technischer Fortschritt.

Bürgermeister Wessels bedankte sich bei allen Kameraden der Feuerwehr für ihren freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatz. „Ob Verkehrsunfälle, Brände oder andere Notlagen – wenn Hilfe benötigt wird, dann rücken Sie mit ihren Einsatzfahrzeugen aus und die müssen bestmöglich ausgestattet sein. Ich wünsche den Kameraden allzeit gute Fahrt und stets eine gesunde Rückkehr.“ Löschzugführer Markus Knoke stellte bei der Übergabe die umfangreiche Ausstattung des neuen Fahrzeugs vor.

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