Aufmerksame Freizeitsportler verständigen Feuerwehr
Waldbrand in der Egge verhindert

Altenbeken (WB). Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Altenbeken konnte die Ausbreitung eines Waldbrandes im Eggegebirge gerade noch verhindert werden. Zwei aufmerksame Freizeitsportler hatten der Feuerwehrleitstelle am Montag gegen 10.55 Uhr den Brand in einem Waldstück am Eisensteinweg gemeldet. Der Löschzug Altenbeken rückte daraufhin mit zwei Fahrzeugen zum Brandort aus.

Montag, 18.05.2020, 16:39 Uhr aktualisiert: 18.05.2020, 16:42 Uhr
Löscharbeiten der Feuerwehr Altenbeken im Eggegebirge mit einem C-Strahlrohr. Das Wasser wurde mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle transportiert. Foto: Feuerwehr Altenbeken

Die ersten Einsatzkräfte stellten beim Eintreffen offenes Feuer mit starker Rauchentwicklung auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern fest. Daraufhin wurde eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt. Zeitgleich leiteten die Brandschützer einen Löschangriff mit drei C-Rohren ein. Um die weitere Ausbreitung des Feuers auf die trockenen Fichtenbestände zu verhindern, wurde eine sogenannte Riegelstellung durchgeführt. Nachrückende Kräfte der Löschzüge Buke und Schwaney richteten eine Wasserentnahmestelle für einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. So konnten mehr als 10.000 Liter Wasser mit Fahrzeugen zum Einsatzort befördert werden.

„Eine möglichst genaue Ortsangabe ist entscheidend“

„Gerade in den ersten Einsatzminuten war hier größte Eile geboten. Dass der Brand am Ende so glimpflich verlaufen ist, ist auch der frühzeitigen Entdeckung zu verdanken. Zudem wurden wir vorbildlich von Anwohnern eingewiesen. Insbesondere bei entlegenen Waldbränden ist eine möglichst genaue Ortsangabe entscheidend“, resümierte Einsatzleiter Stratemann. 30 Einsatzkräfte aller Löschzüge der Feuerwehr Altenbeken waren zweieinhalb Stunden lang im Einsatz. Dabei wurden alle drei geländegängigen Tanklöschfahrzeuge eingesetzt. Im Verlauf wurde die Brandstelle mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert. Glutnester im Boden konnten so aufgespürt und abgelöscht werden. Vor Ort war auch der zuständige Förster vom Regionalforstamt Hochstift, der die Einsatzkräfte mit seinem Spezialwissen unterstützen konnte.

Feuerwehr und Forstamt weisen noch einmal auf die hohe Waldbrandgefahr und die erhöhte Gefährdung durch trockene Fichtenbestände hin. Generell gilt im Wald ein striktes Rauch- und Feuerverbot. Im Notfall nicht zögern und den Notruf 112 wählen.

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