Fehlbetrag von 500.000 Euro – erneute Kritik an Erhöhung der Kreisumlage Altenbekener Haushalt einstimmig verabschiedet

Altenbeken (WB/per). Der Haushalt der Gemeinde Altenbeken kommt in diesem Jahr trotz eines Fehlbetrages ohne Steuererhöhungen aus. Der Entwurf von Kämmerer Markus Raabe und Bürgermeister Hans Jürgen Wessels (SPD) wurde am Donnerstagabend von allen Fraktionen im Gemeinderat ohne Gegenstimmen mitgetragen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Um das Defizit von voraussichtlich 500.000 Euro auszugleichen, bleibt nur der Griff in die allgemeine Rücklage, die sich entsprechend reduziert. Unverändert bleiben die Hebesätze der Grundsteuer A (216), Grundsteuer B (430) und der Gewerbesteuer (411).

Auch in Altenbeken gab es kaum eine Haushaltsrede, die nicht einen mehr oder weniger deutlichen Seitenhieb in Richtung Landrat und die Erhöhung der Kreisumlage enthielt. Besonders deutlich äußerte Thomas Keuter (Altenbekener Bürger-Allianz/FDP) sein Unverständnis über die neuerlich um knapp sechs Prozent oder umgerechnet 230.000 Euro angehobene Umlage: „2007 betrug der Schuldenstand des Kreises Paderborn noch 35 Millionen Euro. 2020 ist er mit 1,27 Millionen Euro praktisch schuldenfrei – auf Kosten der Gemeinden.“ Die Jugendamtsumlage steigt für die Egge-Gemeinde sogar um 325.000 Euro (+15,7 Prozent).

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