Schäden an der Oberleitung – vermutlich Metalldiebe am Werk – Strecke am Nachmittag wieder freigegeben Zugverkehr zwischen Warburg und Altenbeken lahmgelegt

Warburg/Altenbeken (WB/acl). Zwischen Wahrburg und Altenbeken fuhren bis zum Nachmittag keine Züge, weil es Schäden an der Oberleitung gibt. Metalldiebe waren wohl am Werk

im Streckenabschnitt Willebadessen und Buke wurden etwa 600 Meter sogenannte »Festpunktankerseile« gestohlen.
im Streckenabschnitt Willebadessen und Buke wurden etwa 600 Meter sogenannte »Festpunktankerseile« gestohlen. Foto: Guido Vogels

Am späten Mittwochabend gegen 23 Uhr kam es laut Bundespolizei in Höhe der Ortschaft Herbram-Wald (Stadt Lichtenau) im Kreis Paderborn zum Buntmetalldiebstahl.

Der oder die Täter entwendeten im Streckenabschnitt Willebadessen und Buke, in Höhe der K 13 (»Herbramerstraße«), etwa 600 Meter sogenannte »Festpunktankerseile« die dazu dienen, den Fahrdraht zu stabilisieren.

Bahn empfiehlt RE 17

»Die Züge aus Richtung Kassel-Wilhelmshöhe enden vorzeitig in Warburg«, heißt es von der Deutschen Bahn.

Aus Richtung Düsseldorf endeten die Züge demnach vorzeitig in Altenbeken. »Wir haben einen Ersatzverkehr eingerichtet. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.« Die Bahn empfiehlt: »Nutzen Sie Zug RE 17 zwischen Warburg und Kassel-Wilhelmshöhe.«

Techniker der Deutschen Bahn kontrollierten den Streckenabschnitt. Um 15,50 Uhr teilte die Bahn mit, dass die Züge wieder wie geplant verkehren.

Zeugen gesucht

Die Bundespolizei weist auf die Gefahr von derartigen Diebstählen hin. Es handelt sich hierbei um stromführende Leitungen mit einer Spannung von bis zu 15.000 Volt. Für die handelnden Täter besteht somit akute Lebensgefahr.

Die in diesem Fall ermittelnde Bundespolizei-Inspektion Münster bittet Zeugen, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 zu melden.

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