Straßen NRW begründet Abholzungen mit Verkehrssicherheit Kahlschlag an der Bundesstraße 64

Altenbeken (WB/bel). Es sieht zwar aus wie ein Kahlschlag, ist aber aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht längst überfällig gewesen, so der Landesbetrieb Straße NRW zu dem Maßnahmen an der B 64 im Bereich Buke. Gerade die großen Bäume im Böschungsbereich müssten aufgrund der fehlenden Standsicherheit im aufgeschütteten Boden entfernt werden, bevor sie für den Autofahrer zum Risiko werden, begründet Gerhard Hüllweg vom Landesbetrieb die Gehölzarbeiten.

An der Bundesstraße 64 in Höhe Buke ist die Böschung großflächig abgeholzt worden.
An der Bundesstraße 64 in Höhe Buke ist die Böschung großflächig abgeholzt worden. Foto: Bernhard Liedmann

In den vergangenen Jahren sei man zu umfangreichen Pflegemaßnahmen nicht gekommen, diese müssten jetzt dringend nachgeholt werden. In solchen Bereichen dürften größere Bäume mit einem Alter von etwa 20 Jahren mit der entsprechenden Höhe und Stärke eigentlich gar nicht erst entstehen. Deshalb gelte für die Verkehrssicherungspflicht, dass etwa alle zehn Jahre die großen Bäume durchforstet und etwa alle fünf Jahre die Böschungen gestutzt werden. Bereits nach einem Jahr werde die Fläche durch den Nachwuchs aber nicht mehr diesen tristen Eindruck machen, verspricht Hüllweg. Auch der Landesbetrieb erstellt derzeit ein Baumkataster, um so entlang der Straßen Bäume zu erhalten und gleichzeitig auch Vorsorge zu betreiben.

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