Vermutlich sechs junge Täter richten in Stemwede-Levern Verwüstungen im Ort an
Randale macht fassungslos

Stemwede-Levern -

Wer kennt das Täter-Sextett? In Levern sind die Bürger und die Gemeinde über die Verwüstungen entsetzt.

Dienstag, 02.03.2021, 13:56 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 14:10 Uhr
Das Insektenhotel an der Grundschule wurde verwüstet. Fassungslos blicken Hausmeister Stephan Ahrens und Clemens Krüger (v.li.) sowie Torsten Fischer von der Gemeinde Stemwede (re.) auf das zerstörte Insektenhotel. Guido Wiehebrink und Daniela Krato haben die Strafanzeige entgegengenommen. Foto: Heidrun Mühlke

Die Gemeinde Stemwede will nun gegen die Verursacher vorgehen und hat Strafanzeige erstattet. Die mutwilligen Zerstörungen müssen am Sonntagabend, 28. Februar, erfolgt sein. Sowieso hätten in der vergangenen Zeit Schäden durch Vandalismus in ganz Stemwede zugenommen, hinzu komme etliches an illegal abgeladenem Müll. In Levern wurden am Sonntagabend sechs junge Menschen, vermutlich vier Männer und zwei Frauen gesehen, die wohl für die Verwüstungen an der Badeallee sowie auf dem Schulgelände verantwortlich sind.

An der Badeallee wurde auf dem Parkplatz zum Ärztehaus Schilder umgeknickt, einige Meter weiter im Schulwald haben die Vandalen die Pfähle, die dem Schutz der jungen Bäume dienen, einfach aus der Erde gerissen und liegen lassen.

Es ist wichtig, immer die Polizei unter 110 anzurufen

Polizeihauptkommissar Guido Wiehebrink

Schon früher war der Schulwald Ort von Randale .

Ganze Arbeit hatte das Sextett zuvor auf dem Schulgelände geleistet. Hier wurden Mülleimer umgeschmissen, Lampen zerstört, Flaschen kaputtgeschmissen und das Insektenhotel, das die Schüler der OGS in liebevoller Arbeit über Wochen gebaut hatten, einfach verwüstet.

Jetzt waren Polizeibeamte vor Ort und haben den Vorfall aufgenommen. „Es ist wichtig, immer die Polizei unter 110 anzurufen“, appelliert Polizeihauptkommissar Guido Wiehebrink, der derzeit seinen Stemweder Kollegen Thomas Müller vertritt, . an die Bevölkerung. Binnen zehn Minuten könne ein Streifenwagen vor Ort sein. „Auch wenn wir die Täter nicht auf frischer Tat ertappen, so fahren wir doch die Gegend ab und halte nach auffälligen Personen Ausschau“, erklärt er. Nur so könne der Kontakt hergestellt werden und die Täter dingfest gemacht werden.

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