Stemweder Medienkonzept kommt Schülern in Zeiten des Homeschooling und Online-Unterrichts zugute
Schule hat „Kreidezeit“ längst verlassen

Wehdem -

Homeschooling, digitale Medien, online-Unterricht – was seit Beginn der Corona-Pandemie mehr und mehr den Schulalltag bestimmt und alle Akteure im Bildungsbereich bundesweit vor große Herausforderungen stellt, ist in der Gemeinde Stemwede bereits seit einigen Jahren ein wichtiges Handlungsfeld von Rat, Verwaltung und Schule.

Montag, 08.02.2021, 02:00 Uhr
Schon seit 2016 setzt die Stemweder-Berg-Schule auf digitale Endgeräte im Unterricht. 220.000 Euro sind in die Beschaffung geflossen. Foto: Uli Deck

„Die ‚Kreidezeit‘ haben wir an der Stemweder-Berg-Schule längst verlassen. Es zahlt sich aus, dass der Gemeinderat bereits im Jahr 2016 die Verwaltung und die Schulleitung zur Beschaffung digitaler Endgeräte animiert und dafür erhebliche Haushaltsmittel bereitgestellt hat“, erläutert Bürgermeister Kai Abruszat. Dieses komme jetzt den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung ihrer Aufgaben während der Corona-Pandemie eindeutig zugute.

Seit den Beschlüssen des Gemeinderates und des Bildungsausschusses 2016 sind etwa 220.000 Euro allein in die Beschaffung digitaler Endgeräte (I-Pads) geflossen. In den Schuljahren 2017 bis 2020 wurden jeweils für die Jahrgangsstufen sieben und die Lehrerinnen und Lehrer sowie ab 2020 auch für die Jahrgangsstufe sechs 570 I-Pads angeschafft und in das pädagogische Konzept integriert.

„Dass unsere Stemweder-Berg-Schule zahlreiche Auszeichnungen wie zuletzt den ersten Platz im Schulpreis der Dieter-Schwarz-Stiftung 2020 für das beste Medienkonzept erhalten hat, kommt nicht von ungefähr“, sagt Abruszat.

Die Einführung von adäquaten digitalen Lehrmitteln sowie der Erwerb von Kompetenzen in Sachen digitale Lernformate sei ein wesentlicher Eckpfeiler des Schulprofils der Stemweder-Berg-Schule und stärke damit auch den Schulstandort in Wehdem als eigenständigen Standort des Lehrens und Lernens.

Auch in Zukunft werde man im Dialog mit dem Gemeinderat, dem Bildungsausschuss und der Stemweder-Berg-Schule konzeptionelle Vorstellungen weiter entwickeln und die Medienentwicklungsplanung stets aktualisieren, betont der Bürgermeister.

„Es ist wichtig, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Aus Sicht der Verwaltung wäre es denkbar, Finanzmittel aus dem Digitalpakt des Bundes in die Stemweder-Berg-Schule zu leiten und beispielsweise in I-Pad-Aufbewahrungsschränke für Schüler, Displays für Fachräume, Grafik-Tabletts und andere Formate zu investieren“, teilt Kai Abruszat mit.

Angesichts der vom 15. bis 19. Februar laufenden Anmeldewoche an der Stemweder-Berg-Schule für die neuen fünften Klassen erinnert er auch an die von Rat und Verwaltung angestoßene Idee, auf dem Areal des Schulzentrums in Wehdem ein Sport-, Jugend- und Freizeitzentrum zu errichten. Dieses werde den Bildungscampus in Stemwede-Wehdem noch attraktiver machen, sagt Abruszat.

Bekanntlich hat die Gemeinde Stemwede aus dem Förderprogramm des Bundes für „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ eine Förderzusage über 2,2 Mio Euro erhalten. Angedacht sind Gesamtinvestitionen in Höhe von fast 4,9 Millionen Euro in die barrierefreie Ausgestaltung und energetische Sanierung der Sporthalle und mögliche weitere Projekte, die für die Bereiche Sport, Jugend und Freizeit genutzt werden können – angedacht sind etwa ein Jugendspielepark als integrative Maßnahme sowie ein Jugend-Fußball-Zentrum mit Kunstrasenplatz.

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