Vorfall in Diepholz: Bulgarische Gemeinde verstößt gegen Corona-Verordnung
Polizei löst Gottesdienst auf

Diepholz -

Auch in Diepholz ist ein größerer Polizeieinsatz bei einer religiösen Veranstaltung notwenig geworden.

Montag, 04.01.2021, 13:52 Uhr aktualisiert: 04.01.2021, 14:44 Uhr
Symbolbild

Die Polizei musste am Sonntag einen Gottesdienst einer bulgarischen Gemeinde in Diepholz auflösen. Es war kein Hygienekonzept vorhanden und die geltende Corona-Verordnung wurde – ähnlich wie jüngst bei einem Gottesdienst in Herford – nicht eingehalten.

Um 15 Uhr wurde die Polizei auf die größere Veranstaltung in der Langen Straße aufmerksam gemacht. In einem Wohnhaus hatten sich zu diesem Zeitpunkt mindestens 40 Erwachsene und 11 Kinder zum Gottesdienst eingefunden.

Die bulgarische Gemeinde mit christlichem Glauben konnte kein Hygienekonzept vorweisen. Die Gottesdienstbesucher trugen nur zum Teil Mund-Nasen-Bedeckung und ausreichende Abstände der Stühle waren nicht gegeben.

Nach Absprache mit dem verantwortlichen Pastor wurde die Veranstaltung aufgelöst. Nach Feststellung der Personalien wurden alle Teilnehmer entlassen. Der Verantwortliche wurde angewiesen,, ein Hygienekonzept mit dem Landkreis zu erarbeiten, um weiter Gottesdienste durchführen zu können. Ob ein Bußgeld gegen die Erwachsenen verhängt werde, entscheide der Landkreis Diepholz, teilte die Polizei mit.

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