Stemweder Landwirte vermitteln einen Hauch von Weihnachten – Stopps an Senioreneinrichtungen und Kitas +++ mit Video
Hoffnungsfunken mit beleuchteten Treckern

Stemwede -

Was für eine tolle Aktion! Mit einem Konvoi beleuchteter Traktoren haben Landwirte am Sonnabend für einen Funken Hoffnung gesorgt. Durch ganz Stemwede führte der Trecker-Zug, der allerorts für Aufmerksamkeit sorgte und zahlreiche Schaulustige an den Straßenrand zog, die sich aber vorbildlich an die geltenden Vorschriften der Corona-Schutzverordnung hielten. +++ Mit Video:

Sonntag, 06.12.2020, 14:38 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 11:38 Uhr
Ein Hauch von Weihnachten: Von Oppenwehe aus ist der Konvoi beleuchteter Traktoren zur Fahrt quer durch Stemwede aufgebrochen. Foto: Heidrun Mühlke

Das Motto der Aktion für den Konvoi lautete „Ein Funken Hoffnung“, die landesweit von der Bewegung „Land schafft Verbindung NRW“ durchgeführt wurde. Auch Landwirte aus Stemwede wollten unter dem genannten Motto etwas Licht ins Dunkel bringen und die Menschen erfreuen, ohne direkten Kontakt zu haben.

Begleitet von der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede starteten die, mit Lichterketten und Weihnachtsfiguren geschmückten und beleuchteten Trecker von der Oppenweher Grundschule aus durch viele Orte Stemwedes. Die Tour führte von Oppenwehe durch Oppendorf nach Wehdem, wo zunächst Halt gemacht wurde am Seniorenheim Stemwederberg sowie an den Wohnstätten Buschgarten für behinderte Menschen. Hunderte von Schoko-Nikoläusen hatten die Landwirte im Gepäck und überreichten sie kontaktlos. Diese hatte Stefan Hartmann vom E-Center Levern kostengünstig zur Verfügung gestellt.

Über Westrup und Niedermehnen knatterte der Konvoi, das Ganze untermalt von stimmungsvoller Weihnachtsmusik die aus einem Lautsprecher des Begleitfahrzeuges von Friedrich Horst aus Sundern schallte, gen Levern mit einem Zwischenstopp in den beiden Senioreneinrichtungen Haus Wellengrund und Alterswohnsitz Langer.

Das nächste Ziel dieser besonderen weihnachtlichen Aktion waren die Kinderhäuser in Haldem und Dielingen, bevor die Maßnahme am Seniorenzentrum Dielingen nach gut drei Stunden zu Ende ging.

„Wir wollten damit allen in der, durch Corona geprägten, Weihnachtszeit, in der es keine Weihnachtsmärkte, Martinsumzüge oder Laternenfeste gibt, einen kleinen Hauch von Weihnachten vermitteln und vielleicht doch etwas weihnachtliche Stimmung aufkommen lassen“, erklärt Dominik Schmedt. Der Dielinger Landwirt hatte den Umzug für Stemwede organisiert und die Fahrstrecke ausgearbeitet.

„Es geht uns auch darum, etwas Gutes zu tun und den Menschen zu zeigen, dass wir als Landwirte, egal wann, für sie da sind“, so Schmedt, der krankheitsbedingt am Sonnabend nicht teilnehmen konnte. „Wir möchten natürlich auch ein wenig an die Menschen aus der Region appellieren, beim Einkauf darauf zu schauen, welche Produkte aus der heimischen Landwirtschaft kommen, um somit die heimische Landwirtschaft zu unterstützen, damit es auch in Zukunft schöne Weihnachten mit heimischen Produkten gibt“, wünscht sich der Landwirt.

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