„Jugend-, Sport- und Freizeitzentrum Stemwede“ soll entstehen – Geld vom Bund
Attraktive Pläne für Wehdem

Wehdem -

Es ist ein ehrgeiziges Ziel, dass mit Hilfe von bereits signalisierten Fördermitteln des Bundes möglich ist.

Freitag, 04.12.2020, 03:18 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 03:20 Uhr

Der Bereich der Zweifachsporthalle in Wehdem soll zum „Jugend-, Sport- und Freizeitzentrum Stemwede“ werden.

Geplant sind ein barrierefreier und klimaschützender Umbau der Halle, zudem die Errichtung eines Jugendspielparks als integrative Maßnahme sowie ein Jugend-Fußball-Zentrum mit Kunstrasenplatz und Sportlerheimstand.

„Insgesamt 2,2 Millionen Euro vom Bund können wir generieren“ , sagte Bürgermeister Kai Abruszat am Mittwochabend während der Sitzung des Ausschusses für Sport, Kultur, Freizeit und Mobilität. „Um diesen Betrag allerdings abrufen zu können, muss die Gemeinde bis 2025 selbst einen Eigenanteil von 2,7 Millionen aufbringen“, erklärte Abruszat. „Das bedeutet: 45 Prozent zahlt der Bund, 55 Prozent trägt die Gemeinde Stemwede.“

Stärkung des „Bildungscampus“ Stemwede

Der Zeitraum der Maßnahme ist von 2021 bis 2025 festgelegt. Der vom Bund beauftragte Projektträger Jülich begleitet das Vorhaben. Mit ihm muss sich die Gemeinde sorgfältig abstimmen, wie Abruszat betonte. „Wir alle können uns aber freuen, dass es uns gelungen ist, in dieses Förderprogramm zu gelangen“, sagte der Verwaltungschef. Für ihn sei die Verwirklichung der Pläne auch „eine deutliche Stärkung des Schulzentrums, dem Stemweder Bildungscampus“.

Der Bürgermeister regte an, dass die Lokalpolitik zwecks Planung einen Arbeitskreis bildet – angereichert mit Experten wie dem Gemeindesportverband. Der Löwenanteil der Förderung und der eigenen Haushaltsmittel fließe in die Sanierung der Halle, die für den Sportstandort Stemwede ganz wesentlich und eine „gesetzte Größe“ sei, betonte der Bürgermeister.

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