Ewald Kreienbrock ist Ehren-Ratsmitglied – Gemeinde verabschiedet Ratsmitglieder –
„Leuchtturm der Kommunalpolitik“

Stemwede (WB). Als den „Gentleman der Stemweder Kommunalpolitik“ hat Bürgermeister Kai Abruszat den Ratsherren Horst Kreienbrock (CDU) in der jüngsten Sitzung der Gemeinde Stemwede beschrieben. Nach mehr als 40 Jahren Ratsarbeit in der Gemeinde und vielen Jahren als stellvertretender Bürgermeister wurde der 79-jährige Sunderner aus der Kommunalpolitik verabschiedet.

Freitag, 02.10.2020, 05:00 Uhr
Viele lobende Worte hatte Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat (re.) für Ewald Kreienbrock übrig. Der Sunderner scheidet nach 41 Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit, darunter als stellvertretender Bürgermeister, aus dem Gemeinderat aus. Foto: Heidrun Mühlke

„Als Ewald Kreienbrock 1979 in den Rat eingezogen ist, war ich noch in der Grundschule“, machte der Bürgermeister deutlich und beschrieb ihn als „unglaublich sachlichen Walter der Kommunalpolitik“. Er sei stets ansprechbar für die Menschen in der Region und darüber hinaus gewesen.

Im Namen der Gemeinde Stemwede zollte der Verwaltungschef Kreienbrock Dank, Anerkennung und Respekt für dessen ganz besondere Lebensleistung und nannte ihn den „Leuchtturm der Kommunalpolitik“. Aufgrund seiner enormen Vorbildfunktion und seinem Engagement für die Gemeinde Stemwede wurde Ewald Kreienbrock vom Rat einstimmig zum Ehren-Ratsmitglied ernannt.

„Wünsche Fingerspitzengefühl“

Kreienbrock dankte seinen Ratskollegen und wünschte dem Rat bei all seinen Beschlüssen ein gutes Fingerspitzengefühl, um das schöne Stemwede zu erhalten.

Gleichermaßen würdigte der Bürgermeister die besonderen Verdienste von Hermann Gesenhues Grüne). Er gehörte dem Gemeinderat seit 1989 ununterbrochen an und scheidet nun ebenfalls aus. Das kommunalpolitische Urgestein habe mit klugen Argumenten und toller Rhetorik, immer klar aufgestellt in seinen Themen, die Stemweder Kommunalpolitik bereichert. Abruszat dankte ihm im Namen der Gemeinde für sein Wirken.

Insgesamt wurden zwölf Kommunalpolitiker während der jüngsten Sitzung des Rates in dieser Wahlperiode im Berggasthof Wilhelmshöhe in Haldem verabschiedet. Sie brachten es insgesamt auf 228 Jahre Kommunalpolitik, machte Abruszat deutlich.

Sowieso sei die Kommunalpolitik die Champions League in der Politik. „Die Königsklasse deshalb, weil nirgendwo sonst man den Bürgerinnen und Bürgern so nah ist. Nirgendwo sonst merkt man unmittelbar die Entscheidungen und das eigene Handeln, nirgendwo sonst merkt man aber auch, wie die eigene Handlungsweise sich auf die Gestaltung der Heimat auswirkt“, erklärte der Bürgermeister.

Ehrenamtlich eingesetzt

Mit einem Bibelzitat „Suchet der Stadt Bestes“ (Jeremia 29 Vers 7) begann Abruszat die Verabschiedung. „Alle Kollegen, die heute verabschiedet werden, haben sich offensichtlich im Zuge ihrer Tätigkeit an dieses Zitat gehalten“, lobte er deren Wirken. Alle hätten sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Stemwede eingesetzt.

Präsente und Urkunden erhielten Theodor Frenzel (CDU), Michael Hemann (CDU), Helmut Greger (FWG), Jörg Bohne (CDU), Reinhard Lammert (SPD), Hartmut Engelmann (SPD), Andrea Herrmann (Grüne) und Kurt Gläscher (SPD).

Die Ehrungen für die nicht anwesenden Ilona Meier und Wolfgang Schröder (beide SPD) werden nachgeholt.

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