Achim Post überbringt Nachricht: „Geld vom Bund fließt in Sporthallen-Sanierung“
Stemwede erhält 2,2 Millionen Euro

Berlin/Stemwede (WB). Das geplante Jugend-, Sport- und Freizeitzentrum in Stemwede kann sich über einen Zuschuss aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ freuen. Das teilte der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD) am Mittwoch mit. 2,2 Millionen Euro fließen in die Sanierung der Wehdemer Sporthalle. Diese wird barrierefrei ausgestaltet und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Geplant sind außerdem die Einrichtung eines Jugendfußballzentrums und eines Jugendspielparks.

Mittwoch, 09.09.2020, 16:11 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 16:14 Uhr
Gute Nachrichten aus Berlin: Hier sprachen der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post und der Stemweder Bürgermeister Kai Abruszat das erste Mal über den Antrag der Gemeinde Stemwede. Das Foto vor der Kuppel des Reichstags wurde vor der Corona-Zeit aufgenommen.

Mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat die Bundesregierung für das Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ zusätzlich 600 Millionen  Euro zur Verfügung gestellt. Der Nachtrag wurde im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Hintergrund ist der bundesweite erhebliche Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der kommunalen Infrastruktur.

Abruszat dankt Achim Post

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am Mittwoch Projekte mit einem Zuschuss von insgesamt 200 Millionen  Euro bewilligt. Die Förderauswahl erfolgte im Wesentlichen auf Basis der Interessenbekundungen zum Förderaufruf 2018. Hierauf waren insgesamt rund 1300 Projekt­vorschläge, darunter auch jener aus Stemwede, eingegangen. Mit den nunmehr 200 Millionen Euro können deutschlandweit insgesamt weitere 105 Projekte gefördert werden, darunter auch das Stemweder Jugend-, Sport- und Freizeitzentrum.

„Bildung, Jugend und Sport in Stemwede werden durch diese gute Nachricht in herausragender Weise gestärkt. Diese erhoffte, aber unerwartete Finanzspritze ist deshalb ein Meilenstein für unsere Gemeindeentwicklung,“ bedankte sich ein gut gelaunter Bürgermeister Kai Abruszat beim heimischen Bundestagsabgeordneten. Rat und Verwaltung hätten fraktionsübergreifend mit einem überzeugenden Antragskonzept frühzeitig gute Grundlagen gelegt. „Mit allen maßgeblichen Akteuren gehen wir nun in den Dialog, um die Chancen dieser Förderung konkret umzusetzen“, sagte Abruszat.

Achim Post: „Ich freue mich sehr über die Förderung für die Gemeinde Stemwede. Gerade in Zeiten, in denen Kommunen mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben, ist es mir wichtig, dass wir unsere Städte und Gemeinden unterstützen und bei ihren Aufgaben und Vorhaben nicht alleine lassen. Umso mehr freut es mich, dass es gemeinsam mit Bürgermeister Kai Abruszat gelungen ist, sich in einem harten bundesweiten Wettbewerb durchzusetzen.“

„Können Eigenanteil stemmen“

Hoch erfreut zeigte sich am Mittwoch auch CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Andreas Weingärtner über die gute Nachricht aus Berlin. „Uns ist das Thema Bildung und Sport in Stemwede sehr wichtig. Da hat der Gemeinderat im September 2018 einen sehr guten Beschluss gefasst und die Verwaltung ein tolles Konzept erarbeitet. Da wir in den vergangenen Jahren – auch dank CDU-Beteiligung – finanziell solide gewirtschaftet haben, werden wir die finanziellen Eigenanteile in den nächsten Jahren stemmen können.“

Weitere 400 Millionen Euro stehen beim Bund für einen neuen, aktuell laufenden Förderaufruf 2020 zur Verfügung. Die Förderentscheidung hierzu soll im ersten Quartal 2021 fallen. Der Förderaufruf ist am 12. August 2020 gestartet und endet am 30. Oktober 2020 (www.sport-jugend-kultur.de).

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