Patrick Lueck begeistert Besucher mit Konzert am Life House
Endlich: Musikgenuss Open Air

Stemwede (WB). Gesungen und gespielt wird wieder. Der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) in Stemwede hat am Sonnabend zum ersten Live-Konzert nach dreimonatiger Pause eingeladen. Patrick Lueck wusste mit Rock, Pop und Folk vor dem Wehdemer Life House zu begeistern.

Donnerstag, 11.06.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 11.06.2020, 05:03 Uhr
Patrick Lueck begeisterte beim Open-Air-Konzert in der Corona-Krise mit gecoverten Balladen, Folk- und Rocksongs. Foto: Heidrun Mühlke

Seit März war in Sachen Konzertveranstaltungen nur „Fällt aus!“ zu hören. Jetzt startete am Life House der erste Konzertabend unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene-und Abstandsregelungen. Auch gab es nur Sitzplätze und wer hier Platz nahm, musste seine Daten hinterlassen. Zukünftig sollen, laut Veranstalter, wieder regelmäßig Konzerte stattfinden.

Mit dem 40-jährigen Mindener Patrick Lueck hatten die Macher einen Vollblutmusiker eingeladen - und den etwa 40 Konzertbesuchern machte es sichtlich Spaß, dem Sänger mit der außergewöhnlichen Stimme zuzuhören. Begleitet von ausgezeichnetem Gitarrenspiel überzeugte Patrick Lueck mit gecoverten Balladen, Folk- und Rocksongs.

Mit Songs, wie „I am, I said“ von Neil Diamond, „Hallelujah“ von Leonard Cohen aber auch „99 Luftballons“ von Nena, hatte der Musiker die Konzertbesucher schnell auf seiner Seite. Songs, die Patrick Lueck nicht etwa schnöde aufgewärmt hat, sondern auf ganz individuelle Weise aufbereitet und mit großer Spielfreude rüberbrachte.

Herzlicher Applaus war an diesem Abend unerlässlicher Begleiter, was den Barden sichtlich freute. „Endlich wieder richtiger Applaus nach dreimonatiger Pause“, erbaute er sich. Während der Corona-Krise war er online präsent. „Da gab es aber nur die Daumen-hoch-Emojis!“ Und obwohl sein morgendlicher Blick in den Himmel mit dunklen Regenwolken ihm Sorgenfalten auf die Stirn schrieben, ob denn genug Besucher zu dem Konzert kommen würden, freute er sich, dass sich doch viele auf den Weg gemacht hatten, denn auch er hatte sich bereits seit Wochen auf diesen ersten Konzertabend in der Krise gefreut.

Der Eintritt zu dem Konzert war übrigens frei, allerdings hatte der JFK um Hutspenden gebeten und hier ließen sich die Gäste nicht lumpen und spendeten gerne – für einen Musiker, den die Corona-Pandemie auch finanziell hart getroffen hat.

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