Sarah Seeger steht nicht mehr zur Verfügung – Üben über Dropbox Chor in Nöten: Leitung gesucht

Stemwede (WB/hm). Wer möchte die Leitung von Echolot übernehmen? Der gemischte Stemweder Chor, der aus dem musikalischen Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist, sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Sarah Seeger. Die Chorleiterin wird den Sängerinnen und Sängern ab Sommer aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen.

In Stemwede und weit darüber hinaus sind die Auftritte von Echolot sehr gefragt. Gospel, Pop, Balladen, Klassik, aber auch christliche Musikstücke gehören zum Repertoire des Chores. Er sucht jetzt eine Nachfolgerin für die Leiterin Sarah Seeger.
In Stemwede und weit darüber hinaus sind die Auftritte von Echolot sehr gefragt. Gospel, Pop, Balladen, Klassik, aber auch christliche Musikstücke gehören zum Repertoire des Chores. Er sucht jetzt eine Nachfolgerin für die Leiterin Sarah Seeger. Foto: Heidrun Mühlke

Die Bewerbungsphase läuft zwar, aber bedingt durch die Corona-Pandemie konnten bislang weder konkrete Bewerbungsgespräche noch Probedirigate geführt werden.

Seeger, von Beruf Ärztin, war seit 2014 Dirigentin von Echolot und hat die Sängerinnen und Sänger seither stets zu Höchstleistungen angespornt. Vor nunmehr 26 Jahren wurde der Chor gegründet. Zunächst als kleiner Jugendchor, später zeichneten Andrea Priesmeier als auch Susanne Quellmalz als Dirigentinnen verantwortlich, bevor Sarah Seeger die musikalische Leitung übernahm.

Lob für scheidende Dirigentin

„Mit ihr als Dirigentin ging es nur noch bergauf“, sagt die Vorsitzende des Chores, Susanne Kramer. Zwar müsse der Chor derzeit coronabedingt alle Proben als auch Vorstellungen absagen, aber mit der Chorleiterin habe man einen Weg gefunden, auch zu Hause alleine zu üben. „Das machen wir schon länger so“, erklärt Kramer.

Sarah Seeger hat die einzelnen Stimmen – Sopran, Alt, Tenor und Bass – aufgenommen und auf die Internet-Cloud Dropbox gespielt. So ist es für die Choristen kein Problem, ihren Part zu Hause einzustudieren und später bei den gemeinsamen Chorproben ihre einzelnen Stimmen zusammenzusetzen.

Breit gefächertes Repertoire

„Das gemeinsame Singen ist einfacher, wenn man das Lied kennt“, sagt Kramer. Bei den Chorproben merke man sehr schnell, wer seine Hausaufgaben gemacht habe. Diese Methode erlaube es allerdings, in nur zwei bis drei Wochen statt der üblichen sechs Wochen ein Lied komplett einzustudieren.

Sowieso sei der Chor Echolot mit seinen insgesamt 29 Akteuren breit gefächert und gut aufgestellt. Gospel, Pop, Balladen, Klassik aber auch christliche Musikstücke gehören zum Repertoire. „Wir sind offen für alle Musikrichtungen“, sagt Kramer. Sarah Seeger habe Vielfalt in das Ensemble gebracht. „Das wünschen wir uns auch weiterhin“, betont Kramer und freut sich über möglichst viele Bewerbungen. Wer Interesse hat, kann Kontakt mit Susanne Kramer unter Telefon 05773/1557, oder per E-Mail an Susanne-Kramer@web.de aufnehmen.

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