Internet-Ausbaufirma tritt ab sofort unter neuem Namen auf Internexio jetzt Greenfiber

Stemwede/Kreis Minden-Lübbecke (WB/ni). Wann gehet es weiter mit dem Ausbau des schnellen Internets in Stemwede und im Kreisgebiet. Ratsfrau Ortrud Marten fragte kritisch nach, ob es weitere Verzögerungen gebe, erhielt jedoch von der (nicht zuständigen) Gemeindeverwaltung nur den Verweis auf deren Internetseite und die Webseite der ausführenden Firma „Internexio“.

Paul Gummert ist der alte und auch der neue Geschäftsführer der Firma „Greenfiber“.
Paul Gummert ist der alte und auch der neue Geschäftsführer der Firma „Greenfiber“.

Die hat jetzt eine Mitteilung versendet, dass sie ab sofort unter dem neuen Namen „Greenfiber“ firmiert. Die Kunden würden entsprechende Post in grünen Umschlägen erhalten.

Und so bringt die Firma„ Greenfiber Internet & Dienste GmbH aus Lüneburg, die mit dem regionalen Glasfaserausbau im Kreis Minden-Lübbecke beauftragt ist, ein wenig Licht ins Dunkel: Offensichtlich haben die Arbeiten in den vergangenen Wochen tatsächlich geruht oder sind ins Stocken geraten.

„Nach acht Jahren Geschäftstätigkeit hat der Internetversorger die durch Corona entschleunigte Zeit genutzt, um das Geschäftsfeld zu verfeinern und bestehende Prozesse weiter zu optimieren“, heißt es in der Mitteilung.

„Der neue Name betont die Nachhaltigkeit unseres Geschäftskerns. Reine Glasfasernetze sind der einzig nachhaltige Weg zu einer hochwertigen und langfristigen Gigabitversorgung. Sie ist unlimitiert und wird auch den Bedarf zukünftiger Generationen langfristig decken, da sie auf einer abnutzungsfreien Technologie basiert. Glasfasernetze sind äußerst robust und stabil, haben also eine enorm lange Haltbarkeit, schreibt Paul Gummert, Geschäftsführer von „Greenfiber“.

Natürlich wird der Nachhaltigkeitsgedanken mit der entsprechenden Eigenwerbung für den Glasfaseranschluss verbunden:  „Für viele Immobilienkäufer ist ein Breitbandanschluss schon heute das Hauptentscheidungskriterium. Ohne stabiles Internet ist Home-Office nicht möglich“, schreibt Gummert. Langfristig ließe sich durch die Heimarbeit und den vermiedenen Verkehr eine Menge CO2 einsparen, also die Umwelt schonen. Auch viele Dienstreisen könnten durch Videokonferenzen auf Basis von FTTH (Fiber-to-the-home: Glasfaseranschluss bis ins Haus) ersetzt werden, heißt es.

„Sämtliche Verträge mit dem Telekommunikationsunternehmen (bisher als Internexio Service & Dienste GmbH bekannt) behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Auch das Team und die Angebote bleiben dieselben, lediglich die Online-Kontaktdaten des nachhaltigen Internetversorgers ändern sich“, heißt es in der Mitteilung. Die Webseite ist ab sofort unter www.greenfiber.de erreichbar. E-Mails sollen künftig an info@greenfiber.de gerichtet werden.

Dort können mögliche Kunden und alle Interessenten mit einem Verfügbarkeitscheck prüfen, ob auch in Ihrem Wohnort der Glasfaserausbau geplant ist.

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