Medienscouts der Stemweder-Berg-Schule erklären die richtige Smartphone-Nutzung
Schüler beraten Schüler

Stemwede-Levern/Oppenwehe (WB). Die Medienscouts der Stemweder-Berg-Schule sind Spezialisten im Bereich der Mediennutzung, des Datenschutzes und des Cybermobbings. Sie haben Kenntnisse über Gesetzeslagen sowie den richtigen Umgang mit Handy, iPad und Computer. Mit ihrem Wissen sind sie Ansprechpartner für die Schüler und Schülerinnen ihrer Bildungseinrichtung. Anfang März, also noch vor der Zuspitzung der Corona-Krise, haben sich einige dieser „Fachleute“ aufgemacht, um in den Grundschulen Oppenwehe und Levern die Kinder der vierten Klassen über die Gefahren im Netz und den vernünftigen Umgang mit Medien zu informieren.

Mittwoch, 01.04.2020, 09:00 Uhr
Über den richtigen Umgang mit der Mediennutzung sind die Grundschüler aufgeklärt worden.

Initiiert wurde diese Aktion von Mirja Hodde-Mündel, Schulsozialarbeiterin der Stemweder-Berg-Schule und Gabi Hohmeier, Schulsozialarbeiterin der Grundschulen der Gemeinde Stemwede. „Zu Beginn befragten die Medienscouts der Stemweder-Berg-Schule die Viertklässler über die Nutzung ihrer Lieblings-Apps. Diese Nachfrage sorgte unter den Schülern für einen regen Austausch. „Die Grundschüler haben wenig Ängste, offen mit den älteren Schülern zu sprechen,“ freute sich Hodde-Mündel. „Ich schaue am liebsten YouTube und TicToc“, berichtete ein Mädchen der Grundschule.

Die Schülerinnen Rabea und Jessica haben als Medienscouts die Viertklässler der Grundschulen Oppenwehe und Levern informiert.

Die Schülerinnen Rabea und Jessica haben als Medienscouts die Viertklässler der Grundschulen Oppenwehe und Levern informiert.

In diesem Zusammenhang machten die Medienscouts auf sensible Art auf die Gefahren der verschiedenen Apps aufmerksam, die bereits die Grundschüler regelmäßig nutzen. „Vor allem ist es sehr wichtig, die Apps auf ‚privat‘ zu stellen“, erklärte Jessica als Medienscout den jüngeren Kindern. Datenschutz und Altersbegrenzungen wurden ebenso thematisiert, wie der richtige Umgang mit Smartphones. „Wichtige Punkte sind dabei die eigene Privatsphäre zu schützen, ein sicheres Passwort anzulegen, Bilder nicht ungefragt an andere Personen weiterzuschicken und im Netz nur das zu schreiben, was ich dem anderen auch direkt sagen würde“, erklärten die Medienscouts am Ende der Veranstaltung.

„Insgesamt war dieses Projekt wirklich gelungen“, freuten sich die Sozialarbeiterinnen der Schulen. „Diese Wissensvermittlung von Schülern für Schüler zu diesem aktuellen Thema soll auch weiterhin jährlich stattfinden“, erklärten Mirja Hodde-Mündel und Gabi Hohmeier die Planung für weitere Beratungsangebote durch die Medienscouts.

Selbstverständlich soll auch die Grundschule Haldem mit dieser Fortbildung für die Viertklässler besucht werden. Dieses ist aus aktuellem Anlass im März jedoch nicht mehr möglich.

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