Übersetzer aus der Region haben sich das Mühlenkreis-Magazin vorgenommen
„Milla“-Magazin gibt es jetzt auch auf Platt

Stemwede (WB). Das so genannte „Milla“-Magazin des Mühlenkreises ist auch in plattdeutscher Sprache erschienen. Mit dem Heft wollen die Initiatoren Lust machen auf besondere und schöne Landerlebnisse im Kreis Minden-Lübbecke „Vörgestellt in de ortsüblichen plattdüütsken Dialekte!“

Freitag, 07.02.2020, 08:00 Uhr
Heike Geusch, Heirich Rust, Helmut Altvater (hintere Reite, v.li.) Grete Pollmeier, Dora Jobusch und Ilse Wetzig freuen sich, dass das Milla-Magazin nun auch in plattdeutscher Sprache erhältlich ist. Foto: Heidrun Mühlke

Die plattdeutschen und hochdeutschen Ausgaben des Magazins sind kostenlos in den Heimathäusern in Levern und Wehdem sowie bei der Gemeinde Stemwede und bei den Übersetzern Heinrich Rust, Levern, Grete Pollmeier, Haldem, Irmgard Bohne, Drohne und Heike Geusch in Rahden erhältlich.

„Milla“ steht für das Minden-Lübbecker Land

Der Kreis Minden-Lübbecke hat erstmalig im Jahr 2017 das „Milla“-Magazin mit interessanten Reportagen aus Landleben, Landart und Landgenuss im Mühlenkreis herausgebracht. Es soll weiterhin in einem Zweijahresrhythmus neu aufgelegt werden.

„Milla“ steht für das Minden-Lübbecker Land und berichtet über das moderne Landleben, Landgenuss und Landart vor Ort. Land erleben ist ein großes Thema für Lebensstil und Freizeitgestaltung vieler Menschen. Regionale Produkte sind beliebt, Einkaufen in Hofläden bei regionalen Erzeugern ist modern und attraktiv. Das Magazin ist voll von spannenden Reportagen aus dem gesamten Kreisgebiet. Es gibt Impulse, im Mühlenkreis Minden-Lübbecke auf Entdeckungsreise zu gehen.

Im zurückliegenden Jahr kam erstmalig die Idee auf, einmal etwas modernes, regional Aktuelles auf Plattdeutsch zu präsentieren. Was also lag näher, als zu dem beliebten „Milla“-Magazin ein Pendant auf Platt zu schaffen? Dazu hat der Verein zur Förderung der plattdeutschen Sprache im Mühlenkreis Minden-Lübbecke die Übersetzung der Texte übernommen. Mit dabei sind ausgewiesene Experten der plattdeutschen Sprache aus Stemwede und Rahden.

Texte sind im ortsüblichen Platt verfasst

„Da die plattdeutschen Mundarten schon fast von Ort zu Ort unterschiedlich sind, hat der Verein, so gut es möglich war, darauf geachtet, dass die Texte im ortsüblichen Platt verfasst wurden“, erklärt Heinrich Rust aus Levern, einer der Übersetzer. Alle Texte des Magazins seien mit dem bereits vorhandenen Layout in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsförderung des Kreises umgestaltet worden.

Das neue Magazin sollte sich auf die Reportagen und die ländlichen Projekte beschränken. Aktuelle terminierte Artikel wurden weggelassen oder durch die aktuellsten Termine vom plattdeutschen Kreisverein ausgetauscht. Sogar die Werbung in dem Magazin wurde übersetzt. So hat diese Sonderausgabe des Magazins auf jeden Fall das ganze Jahr über einen modernen Bezug.

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