Deutsch-französische Zusammenarbeit: Delegationen beider Orte ziehen positives Fazit Stemwede und Lardy: Treffen in Brüssel

Brüssel/Stemwede (WB). Die noch junge Städtepartnerschaft zwischen Stemwede und der Stadt Lady bei Paris bekommt neue Impulse.

Bürgermeister Kai Abruszat, Hans Stein und Bürgermeisterin Dominique Bougraud mit den beiden Urkunden.
Bürgermeister Kai Abruszat, Hans Stein und Bürgermeisterin Dominique Bougraud mit den beiden Urkunden.

Bei einem Arbeitstreffen beider Delegationen in Brüssel vereinbarten die Vertreter beider Kommunen einen weiteren Austausch ihrer deutsch-französischen Zusammenarbeit. Hervé Guennoc aus Levern als Vorsitzender und Antje Pieper (Gemeindeverwaltung) als Geschäftsführerin des Partnerschaftsvereins Stemwede zogen gegenüber dem Leiter der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens bei der Europäischen Union, Hans Stein, ein positives Zwischenfazit der erst seit Anfang 2018 bestehenden Verbindung.

Respekt für das bereits Erreichte gezollt

»Wir freuen uns, dass der europäische Gedanke gerade in Zeiten des Brexit durch die Gemeinde Stemwede und ihre Bürgerinnen und Bürger mit so viel Leben erfüllt wird«, zollte Stein den Akteuren aus Stemwede und Lardy Respekt für das bereits Erreichte.

Gemeinsam mit Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat, der von Fachbereichsleiter Jörg Bartel begleitet wurde, und dessen französischer Amtskollegin Dominique Bougraud unterzeichnete Stein, der die Zusammenarbeit auch als jüngste deutsch-französische Städtepartnerschaft NRW‘s würdigte, eine Erinnerungsurkunde an den Besuch beider Kommunen in Brüssel.

Erasmus-Programm

Abgerundet wurde der Arbeitsbesuch durch ein Fachgespräch im Europäischen Parlament. Der Europaabgeordnete Moritz Körner gab beiden Delegationen einen Einblick in den Arbeitsalltag des abwechselnd in Brüssel und Straßburg tagenden Plenums und machte auf das Erasmus-Programm der Europäischen Union aufmerksam. »Durch dieses Förderprogramm werden sowohl allgemeine als auch berufliche Bildung, Sport und Jugend gefördert«, betonte Körner. Neben der bekannten Möglichkeit, an einer europäischen Universität zu studieren, werde auch ein Praktikum in einem europäischen Unternehmen gefördert. Die Gelder dafür seien durch den Haushaltsausschuss des Parlaments vor kurzem erst aufgestockt worden, sagte Körner.

Abruszat und seine Amtskollegin Bougraud waren sich einig, dass gerade dieser Bereich des Förderprogramms von jungen Bürgerinnen und Bürgern beider Kommunen genutzt werden könne.

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