Mittel der NRW-Bank kommen Stemwedes Schulen zugute
Digitalisierung hat Priorität

Stemwede (ni). Über knapp 546.000 Euro dürfen sich die Schulen in Stemwede noch bis 2020 freuen. Die ersten Raten für 2017 und 2018 sind bereits abgerechnet und investiert. Davon künden vier nagelneue Schilder, die das Merkmal »Gute Schule« herausstellen.

Dienstag, 03.09.2019, 02:00 Uhr
Freude über die Förderung (v.li.): Ansgar Matern, Jörg Bartel, Belinda Weller, Heike Hachmann, Bürgermeister Kai Abruszat, Martina Weiffen-Flore und Dr. Jörg Hopfe. Foto: Michael Nichau

Die Schilder sind am Montag an die Leiterinnen und Leiter der drei Grundschulen und der Sekundarschule übergeben worden. Extra zu diesem Zweck war Dr. Jörg Hopfe, Bankdirektor der finanzierenden NRW-Bank aus Münster angereist. »Es gilt Bilanz zu ziehen, was wir mit den Fördergeldern bisher gemacht haben und was wir vorhaben», meinte Bürgermeister Kai Abruszat.

Alle Schulleitungen attestierten der Gemeinde Stemwede eine gute Zusammenarbeit. Bisher seien die Fördergelder in die neue technische Infrastruktur für das digitale Lernen investiert worden. »Vernetzung, WLAN und Beamer«, nannte Schulleiuterin Heike Hachmann, stellvertretend für ihre Kolleginnen.

Die Fördergelder werden über Null-Prozent Kredite der NRW-Bank finanziert. Die Tilgungsleistungen übernimmt das Land, erläuterte der Bürgermeister. »Bildung ist ein wichtiger Zweig«, sagte Bankdirektor Hopfe. »Kinder sind unsere Zukunft. Alles, was NRW nach vorn bringt, soll auch unterstützt werden«, sprach er für die Ziele der NRW-Bank, die zu 100 Prozent im Eigentum des Landes steht. Man unterstütze auch Startups, junge Unternehmen und sehr gern Kommunen, machte er deutlich.

Für die Gemeinde Stemwede sei die Zukunft mit den noch kommenden Zuwendungen (2 Jahre zu je 145.200 Euro) planbar, bemerkte Stemwedes Bürgermeister. »Wir wollen Bildungsstandorter nachhaltig fördern«, meinte Dr. Jörg Hopfe.

Dass dies richtig sei, zeige, dass die Schulen in Stemwede die ersten Ansprechpartner seien, wenn es um die Rekrutierung neuer Auszubildender der heimischen Firmen gehe, bemerkte Abruszat. »Neben fachlicher Kompetenz und Qualifikation sind auch Werte wie Zuverlässigkeit von den Schülern gefragt«, sagte er.

Ein Großteil der Mittel sei bisher in die Digitalisierung geflossen. Möbel, Umbauten und Erhalt der Infrastruktur an den Schulen stünden auf dem Plan. »Das Geld in die Substanz zu investieren, ist eine gute Strategie«, meinte auch Schulamtsleiter Jörg Bartel, der die Vorreiterrolle der Stemweder Schulen noch einmal herausstellte. »Wir haben gute Lösungen gefunden und werden diese auch in Zukunft finden«, ergänzte der Bürgermeister, bevor er gemeinsam mit Dr. Hopfe die Hinweistafeln an die Schulleiter überreichte. Alles seien Maßnahmen, die auch bei einer Veränderung der Schullandschaft erhalten bleiben.

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