Stemweder Geflügelzüchter lassen ihre Tiere um die Wette krähen
Wehdemer Hähne siegen

Stemwede (WB/hm). Stemwedes Geflügelfreunde achten ihre gefiederten Freunde, lieben darüber hinaus aber auch die Geselligkeit.

Dienstag, 02.04.2019, 00:00 Uhr
Jan Dirk Bredebusch vom gastgebenden Twiehauser Rassegeflügelzuchtverein errang mit seinem Zwerghahn einen vorderen Platz. Foto: Heidrun Mühlke

Am Sonntagvormittag hatte der Twiehauser Rassegeflügelzuchtverein zum traditionellen Hähnewettkrähen auf den Hof Rabe in Niedermehnen eingeladen und neben den Züchtern waren viele interessierte Besucher zu diesem tierischen Wettbewerb gekommen. Insgesamt traten 121 Hähne - 42 große und 79 Zwerghähne – an, um für ihre Züchter aus Levern, Oppenwehe, Wehdem und Twiehausen die begehrten Trophäen zu erobern. 47 Züchterinnen und Züchter aus den vier Ortschaften Stemwedes hatten früh am Morgen die Hähne in die Käfige gesetzt.

»Zunächst werden die Käfige mit den Tieren für eine halbe Stunde abgedunkelt. Nach dem Aufdecken, sobald sie das Tageslicht sehen, beginnen sie mit ihren ›Kikerikis‹«, erklärte Zuchtfreund Wilfried Heidemann. Dann beginne die Arbeit für die Helfer, die mit Strichlisten 30 Minuten lang jeden Krähruf notierten.

»Hühnerhof-Paschas«

In diesem Jahr kam der größte Schreihals in der Kategorie »große Hähne« aus Wehdem. Züchter Daniel Hempe konnte den Pokal vom Vorsitzenden des Rassegeflügelzuchtverein Twiehausen, Günter Damke entgegennehmen und verwies damit Janine Schwanke, ebenfalls vom Wehdemer Rassegeflügelzuchtverein, und die Zuchtgemeinschaft Wellner aus Levern auf die Plätze zwei und drei. Für den Hahn des Oppenwehers Lars Klamor reichte es für Platz vier und Familie Lutkewitz aus Wehdem für den fünften Platz.

In der Klasse der Zwerghähne war der »Hühnerhof-Pascha« von Lotte Droste aus Oppenwehe der Fleißigste. Auf den Plätzen von zwei bis acht platzierten sich die Hähne von Christoph Vahrenhorst (Oppenwehe), Dieter Schumacher (Wehdem), zwei Mal Dieter Stallmann (Levern), Jan Dirk Bredebusch (Twiehausen), Lars Klamor (Oppenwehe) und Gerrit Brehop (Wehdem). In der Vereinswertung belegten die Wehdemer den ersten Platz und verwiesen Oppenwehe, Levern und Twiehausen auf die Plätze.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6512284?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516045%2F
„Ein rabenschwarzer Tag für Bielefeld“
Die Bahnhofstraße am Samstagnachmittag: Viele Menschen waren unterwegs, aber deutlich weniger als am „Black Friday“, dem Tag der Schnäppchenjäger.
Nachrichten-Ticker