Programm der Landfrauen mit witzigen Sketschen und Tratsch
Das hat richtig Spaß gemacht

Stemwede (WB). Theaterabende mit Lachgarantie haben die Oppendorfer Landfrauen versprochen. Diese Zusage haben sie 100-prozentig eingehalten. »Die Zuschauer wollen lachen«, wissen die Akteurinnen und hatten ein witziges plattdeutsches Theaterprogramm auf die Beine gestellt, das auf ganzer Linie überzeugte und kein Auge trocken ließ.

Montag, 01.04.2019, 06:00 Uhr
Happy End? (von links): Scarlett, Moni, Theo und Krissi (Birgit Gerding, Katrin Warner und Sandra Engelbrecht). Foto: Heidrun Mühlke

Zu lachen gab es mehr als genug, denn deftiger Humor zog sich wie ein roter Faden durch das Bühnenprogramm, das die Zuschauer im rappelvollen Saal des Gasthauses Bosse in Oppendorf genießen konnten. Den Auftakt machten die inzwischen schon legendären Ata-Girls (Hannelore Hoffmann und Annegret Thane). Die beiden Putzfrauen Uschi und Erna nahmen mit plattdeutschen Charme das hiesige Ortsgeschehen auf die Schippe.

Reinemachefrauen nehmen auf die Schippe

Bei den emsigen Reinemachefrauen erfuhren die Zuschauer nicht nur, wie man richtig abhustet und dass der Tennisarm keine Krankheit ist, sondern auch interessante Neuigkeiten über Aktivitäten der Rentnergang, die sich als Bauunternehmen nützlich macht, und über finanzielle Bezuschussung für die geplanten Blühstreifen. Dass zu den feinen, immer wiederkommenden Bodendeckern der Giersch gehört, war ebenfalls Thema.

»De Füerwehr het ja woll veil to wenig Geld kregen«, waren sich die beiden einig. »Hast dat gesehn? De Glockenturm is ja veil to lütt ausfallen! Da kann ick ja röberstiegen!« Aber für Licht sei genug Geld da. »So helle beleuchtet – dat sieht sowat von fein aut«, schwärmte Erna, das gebe es wohl in ganz Stemwede nicht.

Publikum in bester Stimmung

Schlag auf Schlag haben die Ata-Girls die Pointen rausgehauen und brachte das Publikum sofort in Stimmung. Da hatten im Anschluss Hein und Jakob (Stephanie May und Bianca Priesmeier-Wäring) leichtes Spiel, die Heiterkeit auf dem Höhepunkt zu halten, als Hein für seine Frau Frieda einen Nebenjob, womöglich als Tabletänzerin, suchte.

Nicht minder lustig ging es an Monis Bahnhofskiosk zu, als der romantische Theo auf seine große Liebe wartete. Überraschende Neuigkeiten brachten dort die Reisenden in Aufruhr, aber am Ende sorgte das Schicksal für Ordnung in dem Chaos.

Verbindung ins Jenseits

Auch die Vorbereitungen für den Teneriffa-Urlaub gerieten im anschließenden Sketch in Turbulenzen, weil die Personalausweise nicht mehr auffindbar waren. Gut aufbewahrt lagen sie dann aber in einer Kassette, deren Schlüssel allerdings verschwunden war. Da war guter Rat teuer, denn der verstorbene Opa Franz hatte den Schlüssel zuletzt benutzt. Bei dem Versuch mit einer Wahrsagerin Verbindung zu Opa Franz aufzunehmen, ging natürlich so manches schief. Sehr zur Freude der Zuschauer die aus dem Lachen gar nicht mehr herauskamen.

Mit herrlicher Spielfreude wusste die Theatergruppe der Oppendorfer Landfrauen zu überzeugen und das Publikum dankte zum Schluss mit nicht enden wollenden Beifall.

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